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Wirklichkeitserzählungen im Internet

  • Doris Tophinke
Chapter

Zusammenfassung

Das Internet als digitales Medium bietet vielfältige Möglichkeiten für das Erzählen bzw. für die Präsentation von Erzählungen. Im Zuge der Aneignung dieser Möglichkeiten haben sich die digitalen Kommunikationsformen, die im Internet zur Verfügung stehen (Website, Weblog etc.), auch zu Umgebungen für das Erzählen1 entwickelt. Sie werden von Privatpersonen, aber auch von Institutionen, Vereinen, Bildungseinrichtungen genutzt. Diese digitale »Mediatisierung« des Erzählens erstaunt nicht. Geht man davon aus, dass das Erzählen eine zentrale kulturelle Praktik ist, die in allen Gesellschaften bzw. Milieus anzutreffen ist,2 so ist zu erwarten, dass es auch im digitalen Medium des Internets begegnet.

Kommentierte Bibliographie

  1. Zur Lektüre seien die folgenden Arbeiten empfohlen, die sich allerdings auf fiktionale, literarische Formen des Erzählens konzentrieren und Wirklichkeitserzählungen nur am Rande thematisieren. Arbeiten, die sich ausschließlich mit dem faktualen Erzählen im Internet befassen, fehlen noch.Google Scholar
  2. Harpold, Terry: »Digital Narrative«, in: David Herman/Manfred Jahn/Marie-Laure Ryan (Hg.): Routledge Encyclopedia of Narrative Theory, London/New York 2008, S. 108–112.Google Scholar
  3. Montfort, Nick: »Narrative and Digital Media«, in: David Herman (Hg.): The Cambridge Companion to Narrative, Cambridge 2007, S. 172–188.CrossRefGoogle Scholar
  4. Pagnucci, Gian S./Mauriello, Nicholas (Hg.): Re-Mapping Narrative: Technology’s Impact on the Way we Write, Cresskill/NJ 2008.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2009

Authors and Affiliations

  • Doris Tophinke

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