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Dante pp 70-86 | Cite as

Convivio

  • Ulrich Prill
Chapter
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Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Das Convivio, das Gastmahl, versteht sich — darüber gibt Dante gleich zu Beginn des Werks Auskunft — als eine Art philosophische Enzyklopädie für Nicht-Philosophen, ja sogar — was im patriarchalischen Mittelalter unerhört ist — für Frauen (I, ix, 5). Es handelt sich damit »wohl um den ersten wirklich originellen und selbständigen philosophischen Text in der italienischen Volkssprache« (Cheneval 1996, S. VII). Dante markiert damit sowohl im Hinblick auf einen neuen Rezipientenkreis als auch bezüglich der Übersetzung philosophischer Einsichten in eine neue Sprache einen Paradigmenwechsel, der sich etwa auch — mit analoger Intention, wenngleich inhaltlich anders gelagert — an den katalanischen Werken des Raimundus Lullus und an den deutschsprachigen Predigten und Traktaten des Meister Eckart festmachen läßt: »Es handelt sich im Falle des Convivio um eine reflektierte und bewußt vorgenommene Veränderung der philosophisch-literarischen Produktion« (Chevenal 1996, S. XII).

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1999

Authors and Affiliations

  • Ulrich Prill
    • 1
    • 2
  1. 1.TU ChemnitzDeutschland
  2. 2.Deutschen Dante-GesellschaftDeutschland

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