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XII Analyse 7: Dramatische Vernetzung durch Rivalen bei Glattauer

  • Szilvia Gellai
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Part of the Kontemporär. Schriften zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur book series (KSDG, volume 2)

Zusammenfassung

Die Bühne ist zweigeteilt. Die in hellen und warmen Tönen eingerichtete linke Hälfte gehört einer Frau, die grau gestrichene rechte einem Mann. Außer ihnen tritt auch niemand in Erscheinung. Das Mobiliar, dessen Herzstück hier wie da ein Schreibtisch mit einem Laptop bzw. einem Computerbildschirm bildet, ist schlicht und funktional, die Atmosphäre heimelig: Beide Personen befinden sich jeweils zu Hause. Ihre im Bühnenraum vereinten, gleichsam aneinander gefügten Zimmer trennt nur eine imaginäre Wand in der Mitte, die Assoziationen an den filmischen Splitscreen weckt. Denn die physische Undurchdringlichkeit der besagten Wand wird dem Zuschauer während der Aufführung durchgehend vor Augen geführt: Die Gestalten bewegen sich stets nur im eigenen Gehäuse und blicken einander, obschon fortwährend im Dialog, niemals an. Sie sprechen entweder direkt in ihre Monitore oder Richtung Publikum in den Raum hinein.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Szilvia Gellai
    • 1
  1. 1.Karlsruher Institut für TechnologieKarlsruheDeutschland

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