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Einleitung

Chapter
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Part of the Schriften zur Alten Geschichte book series (SCHAGE)

Zusammenfassung

Athen bot im letzten Drittel des 4. Jahrhunderts ein ambivalentes Bild: Einerseits zeugen die epigraphischen, literarischen und archäologischen Zeugnisse davon, wie es der ökonomischen Elite möglich war, Prominenz, Prestige und Einfluss durch Euergesien zu erlangen. Andererseits erschienen die demokratischen Institutionen, in denen sich die Gleichheit der Bürger manifestierte, so vital wie nie zuvor. Im Gegensatz zu bisherigen Forschungen erprobt vorliegende Studie einen umfassenden Zugang über die öffentlichen Finanzen als einen bestimmenden politischen Faktor, um ausgehend von Webers Konzept der Honoratioren den Zusammenhang von Demokratie, ökonomischer Elite und Verwaltungsexpertise zu analysieren. Ziel ist es, die grundlegenden Veränderungen der athenischen Demokratie in den rund hundert Jahren zwischen dem Sturz der Dreißig (403) bis zum Exil des Demetrios von Phaleron (307) offenzulegen.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Alte GeschichteUniversität BielefeldBielefeldDeutschland

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