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Kleists ›Krankheit‹

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Zussamenfassung

Die Ärzte Sternemann und Greif diagnostizierten – allerdings erst in ihrem Abschlussbericht vom 11. Dezember 1811 und vielleicht, um eine physische Erklärung für Kleists Selbstmord zu liefern – eine »widernatürlich« große Leber sowie eine außergewöhnlich große Galle und schlossen, er sei »ein Sanguino cholericus in Summo gradu gewesen«, der »gewiß harte hypo - chondrische Anfälle oft habe dulden müssen« (LS 534). – Die späteren Editoren und Biographen haben immer wieder mehr oder minder explizit von »Krankheit« oder »Gemütsleiden «, wenn nicht gar von »Irrsinn« (Franz Mehring) gesprochen, wenn es darum ging, ›Befremdliches‹ in Leben und Werk des Dichters zu erklären oder zu entschuldigen.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität InnsbruckViennaAustria

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