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Medienkonkurrenz und Massenkommunikation

  • Thomas Anz
  • Michael Stark
Chapter

Zusammenfassung

Der auf Öffentlichkeit in besonderer Weise angelegte kultur- und gesellschaftskritische Impetus des literarischen Expressionismus kollidierte notgedrungen mit kontemporärem »Preßbetrieb« und zeitgenössischer »Journaille«. Abfällig nannte man so in expressionistischen Kreisen das Zeitungs- und Zeitschriftenwesen, das in Deutschland erst eigentlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts zum Mittel der Massenkommunikation aufgerückt war. [1] Die Massenblätter zogen schriftstellerische Kritik auf sich, weil ihr primärer Effekt, den Prozeß der Meinungsbildung zu monopolisieren, als ein negativer gesellschaftspolitischer Machtfaktor erkennbar wurde: statt korrekter Information und sachbestimmter Argumentation schienen sie der Manipulation Tür und Tor zu öffnen. [2] Immer wieder berief man sich auf Ferdinand Lassalles berühmte Rede Die Feste, die Presse und der Frankfurter Abgeordnetentag vom September 1 863 und ihr absolutes Diktum: »Eines müssen Sie ohne Unterlaß festhalten, ohne Unterlaß verbreiten: Unser Hauptfeind, der Hauptfeind aller gesunden Entwicklung des deutschen Geistes und des deutschen Volkstums, das ist heutzutage die Presse!« [3] Zum prinzipiellen Ideologieverdacht trat zugleich die Erfahrung rezeptionshemmender Wirkungen durch mangelhafte, einseitige oder nicht selten auch denunziative Darstellungen der neuen Kunst. Nach einer summarischen Feststellung inszenierte sich damals »im Blätterwald« gewöhnlich, »wo nicht das Grienen und der psychiatrische Gesichtspunkt, so die gemeinste Totschweigerei«. [4] Entsprechend affektgeladen reagierten die jüngsten der Literaten: mit der »Druckerschwärze, die man bei Scherl auf die Rotationsmaschinen tut«, wollte Hugo Kersten »den Redakteuren die Fresse zuschmieren«. [5]

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Notizen

  1. 1.
    Zum geschichtsnotorisch gespannten Verhältnis vgl. Theodor Curti: Der Literatenstand und die Presse. In: Vorträge der Gehe-Stifung in Dresden 3 (1911), S. 173–190;Google Scholar
  2. Zeitgenössische Artikel bezeugen die damalige Aktualität der mit dem Aufkommen der massenmedialen Kommunikationsformen verbundenen Probleme: z. B. Ernst von Wolzogen: Pathologie des Zeitungsschreibers. In: Das literarische Echo 5. Jg. (1902/03), Sp. 1233–1239;Google Scholar
  3. G. Hölscher: Die Zeitung. In: Soziale Kultur 27. Jg. (1907), S. 665–673;Google Scholar
  4. A Koch: Entstehung der moderen Zeitung. In: Germanisch Romanische Monatsschrif 2. Jg.(1910), S. 193–203.Google Scholar
  5. 2.
    Des unterschiedlichen Wirkungsradius wegen gewann damals die Zeitung neben der literarischen Zeitschrift als Träger der Literaturvermittlung an Bedeutung. Vgl. Hans Natonek: Zeitung und Zeitschrif. In: Die Schaubühne 12. Jg. (1916), Bd. 2, S. 403–409.Google Scholar
  6. 3.
    Ferdinand Lassalle: Die Feste, die Presse und der Frankfurter Abgeordnetentag. Drei Symptome des öffentlichen Geistes. Eine Rede, gehalten in den Versammlungen des Allgemeinen Deutschen Arbeiter-Vereins zu Barmen, Solingen und Düsseldorf. — Düsseldorf: Verlag der Schaubsehen Buchhandlung 1863. Wiederabgedruckt in: F. Lassalle: Gesammelte Reden und Schrifen. Hrsg. und eingel. von Eduard Bernstein. Bd. 3. — Berlin: Paul Cassirer 1919, S. 341–402. Zit. nach dem veränd.Google Scholar
  7. 4.
    Kurt Hiller: Ausstellung der Pathetiker. In: Die Aktion 2. Jg. (1912), Nr. 48, 27. November, Sp. 1514–1516, Zitat Sp. 1514.Google Scholar
  8. 5.
    Hugo Kersten: Die sieben Weltwunder der Gegenwart. In: Die Aktion 4. Jg. (1914), Nr. 8, 21. Februar, Sp. 161.Google Scholar
  9. 6.
    Vgl. z.B. Hermann Diez: Der Amerikanismus in der deutschen Presse. In: Süddeutsche Monatshefe 7. Jg. (1910), H. 5 (Mai), S. 671–676.Google Scholar
  10. 7.
    Lion Feuchtwanger: Was bedeutet journalistisch? In: Das literarische Echo 13. Jg. (1910/11), H. 21, 1. August 1911, Sp. 1501–1507, Zitat Sp. 1507.Google Scholar
  11. 8.
    [Karl Kraus:] Zwei Worte. In: Der Sturm 1. Jg. (1910/11), Nr. 1, 3. März 1910, S. 1.Google Scholar
  12. 9.
    Vgl. dazu bes. Helmut Arntzen: Karl Kraus und die Presse. München 1975 (Literatur und Presse. Karl-Kraus-Studien. 1).Google Scholar
  13. 10.
    Zu literarhistorischen Implikationen der Heine-Kontroverse vgl. Mechthild Borries: Ein Angriff auf Heinrich Heine. Kritische Betrachtungen zu Karl Kraus. — Stuttgart u. a. 1971.Google Scholar
  14. 11.
    Zu den Beziehungen zwischen dem Literatursatiriker Karl Kraus und den Autoren des Expressionismus vgl. Eduard Haueis: Karl Kraus und der Expressionismus. Phil. Diss. Erlangen 1968.Google Scholar
  15. 15.
    Der unterschätzte Hermann Kesser stand am Rande des eigentlichen Expressionismus. Vgl. Jean-Edouard Spenlê: L’ Expressionisme dans les nouvelles de Hermann Kesser. In: Mercure de France 15. Jg. (1926), Septembre, S. 595–610; Kesser veröffentlichte einen Aufsatz über Expressionismus-Zeitgeschichte. In: Die neue Bücherschau 6. Jg. (1928), S. 549–553, sein auf 8.1.1930 datierter Rundfunkvortrag Überblick über den Expressionismus wurde erstmals veröffentlicht in: Paul Raabe (Hrsg.): Expressionismus. Der Kampf um eine literarische Bewegung, S. 217–225.Google Scholar
  16. 16.
    Eduard Levi: Die Presse als Mörderin. In: Der Revolutionär 1. Jg. (1919), Nr. 11, S. 14–15, Zitat S. 14.Google Scholar
  17. 17.
    Hans Natonek: Kritik der Pressefreiheit. In: Der Revolutionär 1. Jg. (1919), H. 5, S. 17–20, Zitat S. 17.Google Scholar
  18. 18.
    Martin Sommerfeld: Wider die sogenannte Pressefreiheit. In: Neue Erde 1. Jg. (1919), H. 1, S. 9–12, Zitat S. 11 f. Vgl. auch: Herwarth Walden: Die Freiheitder Presse. In: Der Sturm 10. Jg. (1919/20), H. 3 , S. 34–35.Google Scholar
  19. 1.
    D. i. Franz von Liszt, (1851 – 1919) o. Prof., Geheimer Justizrat, Direktor des Kriminal. Seminars der Universität Berlin, Mitgl. des Reichstages seit 1912; vgl. F. Pfemfert: Professor von Liszt’s Abschied vom Liberalismus. In: Die Aktion 1. Jg. (1911), Nr. 16, 5. Juni, Sp. 481–482.Google Scholar
  20. Der Text ist wiederabgedruckt als Titelaufsatz in: K. Kraus: Untergang der Welt durch schwarze Magie. Wien und Leipzig: Die Fackel 1922, S. 459–490;Google Scholar
  21. auch in: K. Kraus: Werke. Hrsg. von Heinrich Fischer. Bd. 8: Untergang der Welt durch schwarze Magie. München 1960, S. 422–451. Der in Kraus’ typischer Manier voluminöse Fremdzitate und polemischen Kommentar aneinanderreihende Aufsatz schließt mit einem Angriff auf den Kreis der Wiener Frühexpressionisten um die vom Akademischen Verband für Literatur und Musik in Wien herausgegebene Zeitschrift Der Ruf (S. 25–28). Im Mittelpunkt der Polemik stand der aktivistisch argumentierende Robert Müller wegen eines Aufsatzes über Roosevelt (Der Ruf 1. Jg. (1912/13), H 3, November 1912, S. 16–20). Der von Kraus als «philosophischer Pferdekraftmeier« abgetane Autor setzte sich im ersten und einzigen Heft seiner Zeitschrift Torpedo mit der Machart und Legitimation der Fackel auseinander. Müller reagierte nicht weniger polemisch und bestritt den Sinn der antijournalistischen »Mission» grundsätzlich: «Denn die Fackel ist nur eine neuere und freiere Presse — ja, eine etwas freiere und dekadentere Presse» (Karl Kraus oder Dalai Lama der dunkle Priester. Eine Nervenabtötung. Torpedo l. Jg. (1914), Nr. 1, April, Zitat S. 5).Google Scholar
  22. 1.
    Vgl. dazu K. Kraus: Heine und die Folgen. — München: Albert Langen 1910. Der berühmt-berüchtigte Angriff gegen Heinrich Heine als angeblichen Urheber des stimmungshaft-feuilletonistischen Journalismus enthielt Sätze wie « […] selbst im Stil der modernsten Impressionisjournalistik verleugnet sich das Heinesche Modell nicht. Ohne Heine kein Feuilleton. Das ist die Franzosenkrankheit, die er uns eingeschleppt hat» (S. 7).Google Scholar
  23. 3.
    Vgl. den auf 1908 datierten, mehrfach gehaltenen Vortrag des österreichischen Architekten Adolf Loos (1870–1933): Ornament und Verbrechen. Abgedr. in: A. Loos: Die Schriften in zwei Bänden. Bd. 2: Trotzdem 1900–1930. Innsbruck: Brenner Verlag 1931, S. 79–92.Google Scholar
  24. 5.
    Paul Wilhelm war das Pseudonym des österreichischen Schriftstellers Wilhelm Dworaczek (1873–1916). Vgl. Kraus’ spätere Polemiken gegen Dworaczek: Jammer über Jammer. In: Die Fackel (16. Jg. (1914), Nr. 398, 21. April, S. 12 und: Zu wohltätigem Zweck. In: Die Fackel 17. Jg. (1915), Nr. 413–417, 10. Dezember, S. 94–98. Der auf Seite 9–28 abgedr. Essay, zuerst erschienen in der Frankfurter Zeitung 1916, wurde wiederabgedr. in: Kurt Hiller (Hrsg.): Tätiger Geist! Zweites der Ziel-Jahrbücher. 1917/18.- München und Berlin: Georg Müller 1918, S. 301–317; auch in: H. Kesser: Vom Chaos zur Gestaltung. Frankfurt a. M.: Societäts-Druckerei 1925, S. 51–77. Das hier abgedruckte Nachwort findet sich u. d. T. Journalismus in: Der Revolutionär 1 (1919), H. 11, 18. u. 25. Juni, S. 16–19.Google Scholar
  25. 1.
    Vgl. H. Kesser: Marin Jochner. Roman aus der vorletzten Zeit. — Leipzig: Kurt Wolff Verlag 1917.Google Scholar
  26. Über dieses Buch schrieb ein Rezensent: »Kesser will einer Form des Expressionismus zur Herrschaft verhelfen, die sich friedlich mit dem subtilsten Impressionismus paart […] kein anderer Eindruck wird vorherrschend, als daß hier ein Kino der Worte errichtet sei. Es ist dieselbe flimmernde, flirrende Bewegung, wie sie die ewig ruhelosen Figuren des Kinos zeigen« (Friedrich Hirth: Kino der Worte. In: Das literarische Echo 19. Jg. (1916/17), H. 12, 15. März 1917, Sp. 733–736, Zitate Sp. 734 und 735).Google Scholar
  27. 1.
    Zur dokumentarischen Erschließung des Verhältnisses von Literatur und Film in der Zeir des Expressionismus vgl. Ludwig Greve u. a. (Hrsg.): Hätte ich das Kino!! Die Schrifsteller und der Stummfilm. Eine Ausstellung des deutschen Literaturarchivs im Schiller-Nationalmuseum Marbach a. N. Katalog Nr. 27. München 1977 und die Textsammlung von Anton Kaes (Hrsg.): Kino-Debatte. Texte zum Verhältnisvon Literatur und Film 1909–1929. München bzw. Tübingen 1978 (mit Bibliographie).Google Scholar
  28. 2.
    Die Wechselbeziehungen zwischen Kino und Expressionismus sind bislang nur ansatzweise untersucht: Victor Žmegač: Exkurs über den Film im Umkreis des Expressionismus. In: Sprache im technischen Zeitalter 35 (1970), S. 243–257;Google Scholar
  29. Lotte H. Eisner: Le cinéma expressioniste. In: L’expressionisme dans le théâtre européen. Paris 1971, S. 213–220;Google Scholar
  30. Silvio Vietta: Expressionistische Literatur und Film. Einige Thesen zum wechselseitigen Einfuß ihrer Darstellung und Wirkung. In: Mannheimer Berichte 10 (Juni 1975), S. 294–299;Google Scholar
  31. Thomas Koebner: Der Film als neue Kunst — Reaktionen der literarischen Intelligenz. Zur Theorie des Stummfilms. In: Helmut Kreuzer (Hrsg.): Literaturwissenschaf-Medienwissenschaf. Heidelberg 1977, S. 1–31 sowie die Einleitung von Anton Kaes in dem erwähnten Dokumentenband Kino-Debatte, S. 1–35.Google Scholar
  32. 3.
    Karl Neye: Die neue »Literatur«. In: Das literarische Echo 15. Jg. (1912/13), H.4, 15. November 1912, Sp. 221–226, ZitatSp. 221.Google Scholar
  33. 4.
    Alfred Döblin: Das Theater der kleinen Lute. In: Das Theater 1. Jg. (1909), H. 8 (Dezember), S. 191–192; zit. nach Ludwig Greve u.a. (Hrsg.): Hätteichdas Kino! Katalog, S. 32 f.Google Scholar
  34. 5.
    Emilie Altenloh: Zur Soziologie des Kino. Die Kino-Unternehmung und die sozialen Schichten ihrer Besucher. — Jena: Eugen Diederichs 1914 (Schriften zur Soziologie der Kultur, 3), S. 49 ff.Google Scholar
  35. 6.
    Hanns Heinz Ewers: Kientopp. In: Morgen 1. Jg. (1907), S. 578–579; zit. nach Ludwig Greve u. a. (Hrsg.): Hätte ich das Kino! Katalog, S. 18.Google Scholar
  36. 8.
    Leo L. Matthias: Der Stierkampf. Ein Gespräch über das Drama. In: Alfred Wolfeostein (Hrsg.): Die Erhebung. Jahrbuch für neue Dichtung und Wertung. — Berlin: S. Fischer Verlag 1919 [1919], S. 359 f.Google Scholar
  37. 9.
    Peter Scher: Das Zeitalter der Lyrik. In: Die Aktion 3. Jg. (1913), Nr. 27, 5. Juli, Sp. 645 (2. Lyrische Anthologie); zur Trennung zwischen Theater- und Filmbelangen vgl. auch das Buch des Kunsthistorikers und Mitarbeiters der Mannheimer Kunsthalle Herbert Tannenbaum: Kino & Theater. — München: Steinebach 1912.Google Scholar
  38. 10.
    Walter Serner: Kino und Schaulust. In: Die Schaubühne 9. Jg. (1913), S. 807–811 ; zit. nach Anton Kaes (Hrsg.): Kino-Debatte, S. 5 5.Google Scholar
  39. 11.
    Otto Kaus: Das Kino. In: Summa 2. Jg. (1917), 2. Viertel, S. 154–157, Zitat S. 154.Google Scholar
  40. 12.
    Vgl. dazu Caligari und Caligarismus. Hrsg. von der deutschen Kinemathek. Nr. 17 Berlin 1970 und Siegfried Kracauer: From Caligari to Hitler. A Psychological History of the German Film. Princeton, N. J. 1947; dt. von Karsten Witte. Frankfurt a. M. 1976.Google Scholar
  41. 14.
    Zit. nach: Paul Raabe (Hrsg.): Der späte Expressionismus. Biberach a. d. R. 1966 (Wege und Gestalten), S. [14].Google Scholar
  42. 15.
    Vgl. Iwan Goll: Das Kinodram. In: Die neue Schaubühne 2 (1920), H. 6, (Juni), S. 141–143; wiederabgedr. in Anton Kaes (Hrsg.): Kino-Debatte, S. 136–139. Zum Film als GesamtkunstwerkGoogle Scholar
  43. vgl. auch das Programm des Architekten Bruno Taut: Künstlerisches Filmprogramm. In: Das hohe Ufer 2. Jg. (1920), H. 5/6, S. 86–88.Google Scholar
  44. 16.
    Adolf Behne: Die Stellung des Publikums zur modernen deutschen Literatur. In: Die Weltbühne 22. Jg. (1926), Bd. 2, S. 774–777, Zitat S. 776.Google Scholar
  45. 17.
    Vgl. Lotte H. Eisner: Dämonische Leinwand. Die Blütezeit des deutschen Films. Wiesbaden 1955;Google Scholar
  46. ihre zwar an programmatischen Expressionismen etwas einseitig orientierte Darstellung führt weiter als die zeitgenössische Darstellung von Rudolf Kurtz: Expressionismus und Film. — Berlin: Verlag der Lichtbildbühne 1926.Google Scholar
  47. 18.
    Vgl. Georg Kaiser: Von morgens bis mitternachts. Stück in zwei Teilen. — Berlin: S. Fischer Verlag 1916. Uraufführung am 28. 4. 1917 in den Münchener Kammerspielen. Verfilmung 1920; Drehbuch von Herbert Juttke und Karl Heinz Martin.Google Scholar
  48. 19.
    Iwan Goll: Films. Vierzehn Gedichte. — Berlin-Charlottenburg: Verlag der expressionistischen Monatshefte 1914; Die Chaplinade. Eine Kinodichtung. Kleines Kino der Menschlichkeit. — Dresden: Kaemmerer 1920;Google Scholar
  49. Claire Goll: Lyrische Films. Gedichte. — Basel, Leipzig: Rhein-Verlag 1922.Google Scholar
  50. 20.
    Alfred Döblin: Antikritisches. In: Der Sturm 1. Jg. (1910/11), Nr. 35, 27. Oktober 1910, S. 279–280, Zitat S. 280.Google Scholar
  51. 22.
    Vgl. z. B. Silvio Vietta: Großstadtwahrnehmung und ihre literarische Darstellung. Expressionistischer Reihungsstil und Collage. In: DVjs 48 (1974), S. 354–373.CrossRefGoogle Scholar
  52. Der Text ist wiederabgedruckt in Alfred Lichtenstein: Gesammelte Prosa. Kritisch hrsg. von Klaus Kanzog. — Zürich 1966, S. 107–109. Lichtensteins kritische Haltung zum Stummfilm-Kino folgt dem Trivialitätsverdacht Franz Pfemferts. «Daß Kino der Trivialität Siege feiern hilft und den Geschmack des Volkes verwüstet», war dessen Überzeugung (Kino als Erzieher. In: Die Aktion 1. Jg. (1911), Nr. 18, 19. Juni, Sp. 560–563, Zitat, Sp. 562; zuerst in: Das Blaubuch 4. Jg. (1909), S. 548–550). Wie seine Polemik gegen die mit ungeheuerem Reklameaufwand angepriesene Filmbearbeitung des Romans Atlantis (ersch. Frühjahr 1912, kurz vor dem Untergang des Ozeanriesen «Titanic« am 14. 4. 1912) von Gerhart Hauptmann zeigt, empörte Pfemfert allerdings vornehmlich die geldwirtschaftliche Seite des neuen Mediums. Das von der Nordisk Films Kompagni unter der Regie von August Biom produzierte Machwerk glossierte er schärfstens: «Hier schreien Unsummen zum Himmel […] Hier hat man alle Scham in den Grund gebohrt und den nacktesten Realismus in das frivolste Gewand der Sensation gesteckt« (Pirat Kino. In: Die Aktion 4. Jg. (1914), Nr. 3, 17. Januar, Sp. 47).Google Scholar
  53. Neben dieser Verteidigungsrede der filmischen Schaulust und seinem Text für Kino Die Hochzeitsnacht. Ein Film in drei Akten [Manuskript 1913] (in: Das Kinobuch, S. 35–44), verfaßte Hasenclever ein trivialexpressionistisches Kinostück: Die Pest. Ein Film. — Berlin: Cassirer 1920 (Vgl. Hans Franck: Die Pest. Ein Film. In: Das literarische Echo 23. Jg. (1920/21), Sp. 820–821). Anmerkungsweise sei die Inhaltsangabe aus einem nicht ermittelten Berliner Blatt zitiert: «Zuerst erscheint die Pest auf einem Schiff. Ratten brachten sie hin. Die ganze Mannschaft geht zugrunde, das Schiff geht unter. In einer Hafenstadt kauft eine Tänzerin ein indisches Tanzkostüm. Sie wird dadurch zur Keimträgerio der Pest, bleibt aber selbst immun. Als die Menschen schon zu Hunderttausenden sterben, gründet ein Oberkapitalist des Jahres 2000 eine Aktiengesellschaft, die ein Mittel gegen die Pest bewirtschaften soll. Als der Erfinder das Mittel an einem Kranken zum ersten Male ausprobiert, fällt er tot zusammen. Auch er hat die Pest bekommen. Er zerdrückt im Todeskampf das Fläschchen, so daß das Heilmittel für die Welt verloren ist. Dem Todeskampf des Erfinders folgt der Todeskampf der übrigen Menschheit«(Karl Lohs, zit. nach H. L. Greve u. a. (Hrsg.): Hätte ich das Kino! Katalog, S. 409).Google Scholar
  54. 1.
    Gemeint ist Philipp Keller: Gemischte Gefühle. Roman. — Leipzig: Ernst Rowohlt 1913. In einer zeitgenössischen Rezension heißt es über diesen Roman: »Dieses Buch, ein kleiner Roman des vermutlich jungen Philipp Keller, erinnert an die neuen expressionistischen Bilder»Google Scholar
  55. (Camill Hoffmann: Gemischte Gefühle von Philipp Keller. In: Das literarische Echo 15. Jg. (1912/13), H 19, 1. Juli 1913, Sp. 1373 f.).Google Scholar
  56. Diese Vorbemerkung war im Manuskript von 1913 noch mit dem Motto überschrieben: «Diese ernste Einleitung soll jeder überschlagen, der nicht nachdenken, sondern nur sich leichthin unterhalten will«. In der Anzeige zu der bereits Ende 1913 erschienenen und auf 1914 vordatierten Publikation im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 30. 8.1913 war zu lesen: «Das Kinobuch ist der erste Versuch, Kinostücke für die Allgemeinheit aufzuzeichnen. Das Kinobuch, halb ein preziöser Scherz, halb ein ernstliches Bemühen, dem Kino neue Stoffe und Motive zu geben, bietet eine Galerie von Films, die ohne schon vor handene Erzählungen zu benutzen, eigens von Schriftstellern für das Kino erdacht sind […] Das Kinobuch ist ein abwechslungsreiches Kinotheater, von jedermann in der Tasche zu tragen und jederzeit zu genießen« (Zitate laut H. L. Greve u. a. (Hrsg.): Hätte ich das Kino!! Katalog, S. 93 und S. 92). Die Vorrede ist wiederabgedr. in: Das Kinobuch. Hrsg. und eingel. von Kurt Pinthus. Dokumentarische Neuausgabe des « Kinobuchs« von 1913/14. — Zürich 1963 (Sammlung Cinema. 4), S. 19–28. In seiner Einleitung berichtet Pintbus (S. 9 f.) von der zufälligen Idee zu dem Buch anläßlich eines Schriftstellerausflugs nach Dessau mit Kinobesuch im Winter zu Beginn 1913.Google Scholar
  57. 4.
    Der «Filmstern» Erna Morena und der populäre Gunnar Tolnaes, Hauptdarsteller in schwedischen und deutschen Filmen, waren wie die im folgenden erwähnte Pola Negri (d. i. Apollonia Chalupez) bald Objekt der trivial-gazettenhaften Gattung der Starbiographie: Vgl. Marie Luise Droop: G. T. Aus seinem Leben und Wirken. — Berlin: Busch-Film-Verlag 1920; P. N. Fragmente aus ihrem Leben. — Berlin: Verlag Licht-Bild-Bühne 1920;Google Scholar
  58. Gustav Holberg: Henny Porten. — Berlin: Verlag Licht-Bild-Bühne 1920.Google Scholar
  59. 6.
    Pionier des deutschen Stummfilms, Darsteller des Balduin in Der Student von Prag. Romantisches Drama in vier Bildern von Hanns Heinz Ewers. Deutsche Bioscop 1913. Regie: Ewers und Stellan Rye. Uraufführung am 22. 8. 1913 im Mozartsaal am Berliner Nollendorfplatz. Berühmt als Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Regisseur des Films Der Golem. Phantastischer Film, Drehbuch 1914 von Wegener und Heinrich Galeen. Uraufführung am 15. 1. 1915 im Union Theater Berlin Kurfürstendamm. Rudolf Blümner aus dem Sturm-Kreis spielte den Gelehrten. Wegener trat auch durch filmtheoretische Betrachtungen aus der Phalanx der »Filmsterne« hervor: Neue Kinoziele. Rede, gehalten am 24. 4. 1916 in der Berliner Singakademie (in: K. Möller: Paul Wegener. Sein Leben und seine Rollen. 1954, S. 102 – 113; gekürzt u. d. T.: Von den künstlerischen Möglichkeiten des Wandelbildes. In: Der Kunstwart 30. Jg. (1916/17), Bd. 2, S. 13–15).Google Scholar
  60. 2.
    Das Cabinet des Dr. Caligari. Filmschauspiel in 6 Akten von Carl Mayer und Hans Janowitz. Im Verleih der Decla-Bioscop Produktionsgesellschaft. Uraufgeführt am 27. 2. 1920 im Berliner Marmorhaus. Mit Werner Krauss in der Hauptrolle, Conrad Veith als der Somnambule, Fritz Febér und Lil Dagover. Gemalte Kulissen von Hermann Warm, Walter Reimann und Walter Röhrig. Regie: Robert Wiene. Nachdruck des Drehbuchs: Robert Wiene, Carl Mayer und Hans Janowitz: The Cabinet of Dr. Caligari . New York 1972 (Classic Film Scripts). Kurt Tucholsky lobte die phantastische Gestaltung des mit suggestiver Reklame angekündigten Streifens, meinte allerdings angesichts der ersten Wirkung: « Das Publikum schwankte zwischen Heiterkeit und Unverständnis […] Ein Provinzgeschäft ist es nicht, und ich fürchte, nicht einmal ein berliner Geschäft« (u. d. Ps. P[eter] P[anter]: Dr. Caligari. In: Die Weltbühn 16. Jg. (1920), Nr. 11 , 11.3., S. 347–348; zit. nach: Gesammelte Werke. Bd. 2: 1919–1920, S. 292–293, Zitat S. 293). Erfolgreicher war der Film in Paris, wo man das Schlagwort »le Caligarisme» als Synonym für das unheimlich-dämonische »gotische» Deutschland prägte.Google Scholar
  61. 1.
    Laut Wilhelm Moufang: Die gegenwärtige Lage des deutschen Buchwesens. Eine Darstellung der Spannungen und Reformbewegungen am Büchermarkt. — München u. a.: J. Schweitzer Verl. 1921, S. 19.Google Scholar
  62. 2.
    Curt Blaß: Der Dichter in Staat und Gesellschaf. In: Die Hilfe 18. Jg. (1912), Nr. 28, 11. Juli, S. 445 f.Google Scholar
  63. 3.
    Karl Lamprecht: Bildungsinteressen und Marktinteressen. In: Die neue Rundschau 21. Jg. (1910), Bd. 2, S. 628.Google Scholar
  64. 4.
    [Kurt Martens]: Vom literarischen Klingelbeutel. In: Der Zwiebelfisch 2. Jg. (1910), H. 2, S. 41.Google Scholar
  65. 5.
    Oskar Bie: Kunst, Markt, Masse. In: Die neue Rundschau 29. Jg. (1918), Bd. 1, S. 125.Google Scholar
  66. 6.
    W. Fred d. i. Alfred Wechsler: Literatur als Ware. Bemerkungen über die Wertung schrifstellerischer Arbeit. Hrsg. im Auftrage des »Schutzverbandes deutscher Schriftsteller«. — Berlin: Oesterheld & Co. 1911.Google Scholar
  67. Zit. nach: Wolfang Martens: Lyrik kommerziell. Das Kartell lyrischer Autoren 1902–1933. — München 1975, S. 34 f.Google Scholar
  68. 7.
    Neben Wechslers Schrift vgl. z. B.: W. Koehler: Theorie des Literaturwerts in den wichtigsten Grundzügen nebst Tabelle der literarischen Rentabilität für die praktische Unterweisung aller Literaturfreunde aus nationalökonomischem Standpunkt. — Gera-Untermhaus: W. Koehler 1908;Google Scholar
  69. Arthur Cohen: Die geistige Arbeit und ihre Vergeltung. Zur Theorie und Praxis der geistigen Arbeit. — München 1910 (Schriften des sozialwissenschaftliehen Vereins der Universität München, 7);Google Scholar
  70. vor allem Wechslers Schrift wurde lebhaft diskutiert, so von Theodor Heuß: Literatur als Ware. In: Die Schaubühne 7. Jg. (1911), S. 561–564 u.Google Scholar
  71. Georg Hermann: Literatur als Ware. In: Das literarische Echo 13.Jg. (1911/12), Sp. 1171–1176.Google Scholar
  72. 8.
    Vgl. dazu bes. Hans Heinz Holz: Vom Kunstwerk zur Ware. Studien zur Funktion des ästhetischen Gegenstands im Spätkapitalismus. — Neuwied u. Berlin 1972, u. a. über «Dadas absolute Rebellion«, S. 87–103.Google Scholar
  73. 9.
    Vgl. Dichter und Verleger. Briefe von Wilhelm Friedrich an Detlev von Liliencron. Hrsg. u. eingel. von Walter Hasenclever. — München: Georg Müller 1914.Google Scholar
  74. Vgl. auch die typische Schelte von Else Lasker-Schüler: Ichräume auf Meine Anklage gegen meine Verleger. — Zürich: Lago-Verlag 1925.Google Scholar
  75. 10.
    Richard Dehmel: Brief an Paul Zech vom 15. 5. 1914. In: Ausgewählte Briefe Bd. 2: Aus den Jahren 1902–1920. — Berlin: S. Fischer 1923, S. 340.Google Scholar
  76. 11.
    Hermann Meister: Der feinsinnige Poet. In: Saturn 1. Jg. (1911), H. 5, S. 64–65.Google Scholar
  77. 12.
    Gottfried Benn: Brief an Paul Zech vom 2. 9. 1913. In: Ausgewählte Briefe. Nachwort von Max Rychner. — Wiesbaden 1957, S. 12.Google Scholar
  78. 13.
    Vgl. Heinrich Pudor: Schutz den Schaffenden. In: Der Sturm 1. Jg. (1910/11), Nr. 18, 30. Juni 1910, S. 140.Google Scholar
  79. Franz Kafka: Tagebücher 1910–1923. Hrsg. von Max Brod. — Frankfurt a. M. 1973, S. 200 (Aufzeichnung vom 21. August 1913). Vgl. ebenso den Eintrag vom 28. März 1911, S. 39.Google Scholar
  80. Vgl. dazu neuerdings die ausgezeichnet informierende Arbeit von Wolfram Göbel: Der Kurt Wolff Verlag 1913–1930. Expressionismus als verlegerische Aufgabe. — Frankfurt a. M. 1977 (Sonderdr. des Archivs für Geschichte des Buchwesens. Bd. XV, Lfgn. 3 u. 4, Bd. XVI, Lfg. 6 – 1976/77);Google Scholar
  81. einen allgemeinen Überblick gibt Herbert G. Göpfert: Der expressionistische Verlag. Versuch einer Übersicht. In: Brannenburger Vorträge 1962. — Gräfelfing vor München o. J. S. 41–69.Google Scholar
  82. 18.
    Franz Pfemfert: Schlußbemerkung für Fernstehende. In: F. Pf. (Hrsg.): Das Aktions-Buch. — Berlin-Wilmersdorf: Verlag Die Aktion 1917, S. 342.Google Scholar
  83. 19.
    Jacob Overmanns: Der Verlag Kurt Wolf(und seine neuen Dichter. In: Stimmen der Zeit 48. Jg., Bd . 95 (1918), H. 9 (Juni), S. 281–289, Zitat S. 288.Google Scholar
  84. 20.
    [Franz Pfemfert]: Kleiner Briefasten. In: Die Aktion 8. Jg. (1918), Nr. 27/28, 13. Juli, Sp. 364.Google Scholar
  85. 21.
    Hermann Levy: Gedanken über Theater und Wirtschaf. In: Das junge Deutschland 3. Jg. (1920), S. 177–185, Zitat S. 185.Google Scholar
  86. 22.
    Alfred Kerr [Der geistige Arbeiter (Meinungen und Vorschläge.)]. In: Deutscher Revolutionsalmanach für das Jahr 1919. — Hrsg. von Ernst Drahn und Ernst Friedegg. — Harburg — Berlin: Hoffmann & Campe Verlag 1919, S. 119.Google Scholar
  87. 23.
    Aufruf des Wiener Genossenschafsverlags vom Frühjahr 1919 zit. nach Wolfram Göbel: Sozialisierungstendenzen expressionistischer Verlage nach dem Ersten Weltkrieg. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur. Bd. 1 (1976), S. 178–200, Zitat S. 193.Google Scholar
  88. 24.
    Vgl. Johannes Hofmann: Die erste deutsche Schrifstellerorganisation und die Schrifstellerbewegung. — Leipzig: Verlag Kurt Scholtze 1921; Die geistigen Arbeiter. Teil 1: Freies Schrifstellertur und Literaturverlag. Hrsg. im Auftrage des Vereins für Sozialpolitik von Ludwig Sinheimer. — München u. Leipzig: Duncker & Humblot 1922;Google Scholar
  89. bes. auch die bewegende Schrift von Alfred Weber: Die Not der geistigen Arbeiter. — München u. Leipzig: Duncker & Humblot 1923.Google Scholar
  90. 25.
    Kurt Tucholsky: Solidarität. In: Der Schrifsteller 8. Jg. (1921), H. 112, S. 5–7, Zitat S. 7.Google Scholar
  91. 26.
    Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften Bd. 7: Ä;sthetische Theorie. Hrsg. von Gretel Adorno und Rolf Tiedemann. — Frankfurt a. M. 1970, S. 341.Google Scholar
  92. 1.
    Der im Jahre 1909 gegründete S.D.S. wurde nach dem Ersten Weltkrieg zur maßgeblichen schriftstellerischen Berufsorganisation und blieb dies während der Zeit der Weimarer Republik; die arbeitsrechtliche, vertragliche und soziale Sicherung der Autoren bildeten ein Hauptziel seiner Aktivitäten. Vgl. Friedhelm Kron: Schrifsteller und Schrifstellerverbände. Schriftstellerberuf und Interessenpolitik 1842–1973. Stuttgart 1976.Google Scholar
  93. 2.
    Aage von Kohl: Im Palaste der Mikroben. Übers. aus dem Dän. von Mathilde Mann. — Leipzig: Verlag Haupt und Harmon 1909 (München: Wolff 1919 in der Reihe Der Neue Roman wiederaufgelegt in 3 Bdn.).Google Scholar
  94. 3.
    Aage von Kohl: Der Weg durch die Nacht. Erzählung. Übers. aus dem Dän. von Mathilde Mann. — Frankfurt a. M.: Rütten und Loening 1912.Google Scholar
  95. 1.
    Der Dresdner Verlag von 1917 war am 1. Dezember 1917 gegründet worden. Er ist hervorgegangen aus der «Expressionistischen Arbeitsgemeinschaft Dresden« bzw. der «Gruppe 1917«, zu deren Programm vom 2. Oktober 1917 sich folgende Personen bekannten: Recha Rotschild, Heinar Schilling, Walter Reiner, Raoul Hausmann, Felix Stiemer, Bess Brenck Kalischer, Felix Müller, Max Bruhn, [Adrian] Dietrich, Richard Fischer, A. Rudolf Leinert, Dr. E. H. Müller, Oskar Maria Graf, Gerhard Ausleger, Kurt Bock, Georg Tappert, Walter O. Grimm. (Lt. Heinar Schilling: Bericht über die Verlagsjahre 1917/19. In: Menschen 2. Jg. (1919), H. 10, (Nr. 68/69), 21. September, S. 5–9).Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1982

Authors and Affiliations

  • Thomas Anz
  • Michael Stark

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