Zussamenfassung

(auch: Maksim Gorky; d. i. Aleksej Maksimovič Peškov) – Nach frühem Tod der Eltern Kindheit im Haus der Großeltern in Nižnij Novgorod; 1879–1884 Arbeit als Laufb ursche, Hausangestellter, Schiff sjunge, Bäcker; 1887 Selbstmordversuch; Verletzung der Lunge führt später zu Tuberkulose; 1888/89 und 1891/92 Wanderungen durch Russland; 1892 Beginn der Tätigkeit als Schrift steller; 1902 Wahl zum Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaft en (nach Einspruch von Nikolaj II. revidiert); Beginn der fi nanziellen Unterstützung für die Sozialdemokraten; 1899–1900 erste Begegnungen mit L. Tolstoj, A. Čechov, L. Andreev, I. Bunin; 1905 nach öff entlichem Protest gegen die Niederschlagung einer Arbeiterdemonstration Inhaft ierung; Freilassung nach Protestaktionen in Westeuropa; 1906–1913 Exil auf Capri; 1908/09 Streit mit Lenin um das »Gotterbauertum«, einen religiös fundierten Sozialismus; 1917/18 scharfe Kritik an der Gewaltherrschaft der Bolschewiken nach der Oktoberrevolution; 1921–1928 Exil in Deutschland, der Tschechoslowakei und Italien (Sorrent); 1928 erster Besuch in der UdSSR, 1933 Rückkehr; Briefwechsel mit Stalin (teilveröff entlicht 1997/1999); 1934 Vorsitz auf dem Ersten Kongress der sowjetischen Schrift steller; 1936 Tod nach Lungenentzündung; der ehemalige Chef des Geheimdienstes NKVD bekannte 1938 in einem Schauprozess, er habe den Schrift steller ermorden lassen; Möglichkeit eines natür lichen Todes bleibt nicht ausgeschlossen; galt bis in die 1920er Jahre als einer der Großen der Weltliteratur; danach aufgrund seiner Mitwirkung an der Politik Stalins umstritten; seit den 1990er Jahren Wieder- und Neuentdeckung seines künstlerischen Werks.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2017

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  • Armin Knigge

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