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Schiller und die deutsche Literatur neben Goethe

  • Thomas Richter
Chapter

Zusammenfassung

Auch neben Goethe ist Zelter mit dem Schaffensprozeß der wichtigen deutschen Dichter und der poetae minores seiner Zeit — durchaus seit der Mitte des 18. Jahrhunderts — vertraut. Vor allem durch seine Vertonungen von Liedern ergeben sich Beziehungen1302 — wie im Falle Schillers. Auch zu den Dichtern einer früheren Generation hat Zelter Kenntnisse aus erster Hand: mit Klopstock “korrespondiert” er indirekt über Georg Poelchau, was Lessing betrifft, kann er auf die reiche mündliche Überlieferung seines Berliner Bekanntenkreises zurückgreifen1303. Die deutsche Literatur — wie die Weltliteratur — erscheint im “Briefwechsel zwischen Zelter und Goethe” aber vor allem in ihren Bezügen zu Goethe. Dieser nimmt den zentralen Platz in Zelters Wertschätzung ein, alle anderen Dichter sind für ihn daneben von sekundärer Bedeutung.

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Notizen

  1. 1534.
    Karl Philipp Moritz. Götterlehre oder Mythologische Dichtungen der Alten. Hrsg. von Wilhelm Haupt. Bremen, 1986, S. 119. — Zelter besaß Moritz’ Götterlehre in der Ausgabe von 1791 (vgl. die Rekonstruktion seiner Bibliothek; hier die Nr. 1645).Google Scholar
  2. 1535.
    Ebd., S. 119f.Google Scholar
  3. 1589.
    Vgl.: Erich Jenisch. ‘Das Klassische nennne ich das Gesunde, und das Romantische das Kranke’. in: Goethe-Jahrbuch 19 (1957), S. 50–79.Google Scholar

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  • Thomas Richter

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