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Die Würde des Wortes und die Wahrheit des Gedanken: Wege und Winkelzüge einer Grenzberichtigung des poetischen Ausdrucks

  • Hildegard Benning
Chapter

Zusammenfassung

Am Leitfaden der Abgrenzung des poetischen Ausdrucks von der prosaischen „Schreibart“1 sollen Klopstocks Überlegungen zur Sprache als Medium des dichterischen Schaffens weiter verfolgt und in den Horizont der rhetorischen Tradition eingeblendet werden. Es gilt zu prüfen, welches argumentative Inventar die poetologischen Reflexionen der fünfziger Jahre ausschöpfen und wie weit von dessen Modifikation Impulse für die Diskussion der ästhetischen Differenzqualität von Dichtung auszugehen vermögen.

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Anmerkungen

  1. 5.
    Friedrich Gottlieb KLOPSTOCK: Declamatio, qua poetas epopoeiae auctores. In: Karl Friedrich CRAMER: Klopstock. Er; und über ihn. Erster Theil 17241747. Hamburg 1780, S. 60; im lateinischen Original, S. 104: „sancta poesis”.Google Scholar
  2. 37.
    Ohne auf Klopstocks Bemühungen zur Feinabstimmung von „Ausdruck”, „Gedanke” und „Gegenstand” einzugehen, kommt auch Hans-Henrik Krummacher zu dem Schluß, daß „vor allem das movere als Redezweck, dem der hohe Stil zugeordnet ist, (…) bei Klopstock (…) eine spürbare Belebung und Steigerung” erfährt. Vgl. Hans-Henrik KRUMMACHER: Bibelwort und Hymnisches Sprechen bei Klopstock. In: Jb. d. dt. Schillergesellsch. 13(1969). S. 174.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1997

Authors and Affiliations

  • Hildegard Benning

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