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Rezeption in der französischen Klassik

  • Carolin Fischer
Chapter

Zusammenfassung

Nachdem das vorige Kapitel dem Ruf des ‘göttlichen’ Pietro bei der Nachwelt gewidmet war, soll nun der literarische Einfluß seiner Werke untersucht werden. Kaum zwei Jahre nach seinem Tod wurden sämtliche Schriften Aretinos auf den Index gesetzt. In den folgenden Jahrzehnten werden die Texte des ‘Göttlichen’, die zu seinen Lebzeiten diverse Auflagen erfahren hatten, kaum noch gedruckt. Sogar die scritti religiosi durften nicht mehr erscheinen. Das hielt M. Ginammi nicht davon ab, zwischen 1618 und 1645 die Viten der Heiligen Katharina, der Jungfrau Maria, Thomas von Aquins, die sieben Bußpsalmen, DellHumanità del Figliuolo di Dio sowie Dello Specchio delle opere di Dio nello stato della natura unter dem Pseudonym Partenio Etiro in verschiedenen Auflagen zu drucken.1 Aretinos Genesis und die Humanité de Nostre Sauveur Jésus-Christ waren bereits um 1540 in Lyon übersetzt und veröffentlicht worden. Letzterer Text erschien erneut 1604 in Paris, die französische Fassung der Bußpsalme im darauffolgenden Jahr. Die Originalfassung wurde zuletzt 1648 in Lyon verlegt.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1994

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  • Carolin Fischer

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