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Einleitung

  • Elisabeth Vollers-Sauer
Chapter

Zusammenfassung

Der Roman ist — wie auch das Drama — in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein literarisches Experimentierfeld der Erkundung des wirklichen Menschen, er ist aber außerdem das mediale Experimentierfeld für die Möglichkeiten einer auf die Repräsentation des wirklichen Lebens angelegten literarischen Gestaltung durch Erzählung. Die Vielfalt der Romantechniken, die sich im 18. Jahrhundert in der deutschen Romanliteratur herausbildeten, entwickelten sich (oft durch Adaption englischer und französischer Vorbilder) im Bemühen darum, einer Darstellung des Lebens in seiner Alltagswirklichkeit medial genügen zu können. Die Bewertung der Literarizität eines Textes richtete sich nicht allein nach dem Maßstab einer glaubhaften, wahrscheinlichen Handlung, sondern in zunehmenden Maße auf die Erzähltechniken, die es zustande bringen, daß ein literarischer Text ‚aus dem Leben‘ zu erzählen scheint.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1993

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  • Elisabeth Vollers-Sauer

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