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Engagement II: Literarisches und Politisches Engagement?

  • Roland Jerzewski

Zusammenfassung

Einen wichtigen neuen Impuls gibt Benjamin der Debatte über die Rolle des bürgerlichen Intellektuellen und sein Verhältnis zum Proletariat in zwei 1934 erschienenen Stellungnahmen: Zum gegenwärtigen gesellschaftlichen Standort des französischen Schriftstellers und Der Autor als Produzent. Darin verarbeitet Benjamin seine umfangreiche Auseinandersetzung mit den zeitgenössischen Tendenzen der kulturellen Intelligenz und setzt die in den kulturpolitischen Artikeln vor der Emigration begonnenene Klärung seines eigenen literarischen und politischen Selbstverständnisses fort.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Walter Benjamin, Brief an Gershom Scholem vom 6.5.1934, in: Briefe 2, S. 604/605. Für den Beginn der Kontroverse vgl. auch S. 529–533 und den ‚Bekenntnis‘-Brief an Max Rychner S. 522–524.Google Scholar
  2. 2.
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  3. 4.
    Walter Benjamin, Zum gegenwärtigen gesellschaftlichen Standort des französischen Schriftstellers, Zeitschrift für Sozialforschung 3 (1934), S. 54–78 (Heft 1), in: GS II/2, S. 789.Google Scholar
  4. 26.
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  5. 28.
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  6. 80.
    E. Schütz, Kritik der literarischen Reportage, München 1977, S. 179.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1991

Authors and Affiliations

  • Roland Jerzewski

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