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Willehalm

  • Joachim Bumke
Chapter
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Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Der Prolog zum ›Willehalm‹ beginnt mit einem langen Gebet an die Trinität (1, 1–2, 22); dann bittet der Dichter Gott um die Fähigkeit, die Geschichte eines Ritters zu erzählen, der die ewige Seligkeit erlangt hat (2, 23–3, 7). Es folgt ein Hinweis auf die Stoffvermittlung durch den Landgrafen Hermann von Thüringen (3, 8–9); danach wird der Held der Erzählung genauer vorgestellt: kuns Gwillâms de Orangis (3, 11) — so lautet sein Name auf französisch — war ein Kämpfer von fürstlicher Geburt und ist jetzt ein Heiliger, den die Ritter in der Not anrufen können (3, 10–4, 2). Der Dichter erfleht vom heiligen Willehalm (hêrre sanct Willehalm 4, 13) Rettung vor dem ewigen Verderben (4, 3–18). Zuletzt nennt er seinen Namen (ich Wolfram von Eschenbach 4, 19), spricht von der geteilten Aufnahme, die sein früheres Werk, der ›Parzival‹, gefunden hat und bittet seine Zuhörer, die neue Erzählung, die in Frankreich viel Anerkennung gefunden habe, freundlich aufzunehmen (4, 19–5, 14).

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Literatur

Text und Übersetzungen

  1. Nach Lachmanns kritischer Ausgabe von 1833 (vgl. oben S. 173) ist der ›Willehalm‹ noch zweimal ediert worden:Google Scholar
  2. von Albert Leitzmann, 1905–1906, im Rahmen seiner Gesamtausgabe in der ›Altdt. Textbibliothek‹ (vgl. oben S. 173), Heft 4–5, 51963.Google Scholar
  3. von Werner Schröder, 1978 (dazu die Rezensionen von Peter Ganz, AfdA 91, 1980, S. 26–32 undGoogle Scholar
  4. Heribert A. Hilgers, Beitr. 103, 1981, S. 297–309Google Scholar
  5. außerdem Joachim Bumke, Brauchen wir eine neue ›Willehalm‹-Ausgabe? Anmerkungen zur kritischen Edition von W. Schröder, Euph. 73, 1979, S. 321–333). Schröder verzeichnet in der Einleitung die gesamte ›Willehalm‹-Überlieferung. Dem Text ist ein Verzeichnis der Fremd- und Lehnwörter (S. 596–616) und der Eigennamen (S. 617–663) beigegeben.Google Scholar
  6. Eine neue Ausgabe von Joachim Heinzle (in der ›Bibliothek des Mittelalters‹ beim Deutschen Klassiker Verlag) ist in Vorbereitung. Siehe Joachim Heinzle, Editionsprobleme um den ›Willehalm‹, Beitr. 111, 1989, S. 226–239.Google Scholar
  7. Die Wiener ›Willehalm‹-Hs. 2670 (Lachmanns m, Schröders V) aus dem 14. Jh., mit kostbarem Bildschmuck, liegt in einer Faksimile-Ausgabe vor: WvE, ›Willehalm‹, Mit der Vorgeschichte des Ulrich von dem Türlin und der Fortsetzung des Ulrich von Türheim, Vollständige Faksimile-Ausgabe im Originalformat des Codex Vindobonensis 2670 der Österreichischen Nationalbibl., Kommentar von Hedwig Heger, 1974 (dazu: Werner Schröder, Zum ersten Vollfaksimile eines ›Willehalm‹-Codex, Wolfram-Studien 4, 1977, S. 77–80). Eine Faksimile-Ausgabe der bebilderten Münchener Fragmente (Lachmanns w, Schröders Nr. 17) hat Karl von Amira besorgt: Die Bruchstücke der Großen Bilderhandschrift von Wolframs ›Willehalm‹, Farbiges Faksimile in zwanzig Tafeln nebst Einleitung, 1921. Eine neue Faksimile-Ausgabe dieser Handschrift hat Ulrich Montag herausgegeben: WvE, ›Willehalm‹, Die Bruchstücke der Großen Bilderhandschrift, 1985.Google Scholar
  8. Der ›Willehalm‹ wurde in neuhochdeutsche Verse übersetzt von San-Marte (1873) und neuerdings von Otto Unger (1973; dazu: Wolfgang Mohr, Wolframs ›Willehalm‹ in neuhochdeutschen Versen, Wolfram-Studien 4, 1977, S. 104–122, wieder in: W M., WvE, Aufsätze, 1979, S. 322–349); Prosaübersetzungen stammen von Reinhard Fink und Friedrich Knorr (1941) und — besser — von Dieter Kartschoke (21989; zur 1. Aufl. vgl. Otto Unger, Bemerkungen zu einer neuen ›Willehalm‹-Übersetzung, Wolfram-Studien 1, 1970, S. 194–198;Google Scholar
  9. Wallace S. Lipton, Clues for Readers of WvE’s ›Willehalm‹, MLN 87, 1972, S. 753–758).CrossRefGoogle Scholar
  10. Eine neue Übersetzung bereitet Joachim Heinzle vor. Eine Nacherzählung des ›Willehalm‹, mit Anmerkungen und Worterklärungen, haben Walter Johannes Schröder und Gisela Hollandt verfaßt (1971).Google Scholar
  11. Zu erwähnen sind noch die neuen englischen Prosaübersetzungen von Charles E. Passage, The Middle High German Poem of ›Willehalm‹ by WvE, 1977, und von Marion E. Gibbs und Sidney M Johnson, WvE, ›Willehalm‹, 1984 (= Penguin Classics).Google Scholar

Forschungsberichte

  1. Sidney M. Johnson, Wolfram’s ›Willehalm‹, 1952–1962, JEGP 63, 1964, S. 72–85. —Google Scholar
  2. Otto Unger, Über Versuche zur Deutung von Wolframs ›Willehalm‹, Mitteilungen des WvE-Bundes 4/5, 1965, S. 1–14. Vgl. auch die oben S. 30 genannten Forschungsberichte.Google Scholar

Interpretation

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  2. Joachim Bumke, Wolframs ›Willehalm‹, Studien zur Epenstruktur und zum Heiligkeitsbegriff der ausgehenden Blütezeit, 1959. —Google Scholar
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  6. Gottfried Weher, WsvE Antwort auf Gotfrids von Straßburg ›Tristan‹, Zur Grundstruktur des ›Willehalm‹, 1975 (= SB der Wiss. Gesellschaft an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt/M. 12, Nr. 5). —Google Scholar
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  8. Winfried Frey, WvE: ›Willehalm‹, in: W. Frey (u.a.), Einführung in die dt. Literatur des 12. bis 16. Jh.s, Bd. 1, 1979, S. 197–221. —Google Scholar
  9. Wolfgang Mohr, ›Willehalm‹, in: W. M., WvE, Aufsätze, 1979, S. 266–331. —Google Scholar
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Verschiedene Gesichtspunkte

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  2. Kurt Schellenberg, Humanität und Toleranz bei WvE, Wolfram-Jb. 1952, S. 9–27. —Google Scholar
  3. Julius Richter, Zur ritterlichen Frömmigkeit der Stauferzeit, 1. Die Kreuzzugsidee in Wolframs ›Willehalm‹, Wolfram-Jb. 1956, S. 23–52. —Google Scholar
  4. Werner Schröder, Armuot, DVjs. 34, 1960, S. 501–526. —Google Scholar
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  6. H. Bernard Willson, Einheit in der Vielheit in Wolframs ›Willehalm‹, ZfdPh. 80, 1961, S. 40–62 (dazu: Werner Schröder, Christliche Paradoxa in Wolframs ›Willehalm‹, Euph. 55, 1961, S. 85–90). —Google Scholar
  7. Gerhard Meissburger, ›Willehalm‹-Probleme, Arch. 198, 1962, S. 310–314. —Google Scholar
  8. Friedrich Maurer, Leid, Studien zur Bedeutungs- und Problemgeschichte, besonders in den großen Epen der staufischen Zeit, 31964Google Scholar
  9. (›Willehalm‹: S. 168–204). —Google Scholar
  10. Manfred W. Hellmann, Fürst, Herrscher und Fürstengemeinschaft, Untersuchungen zu ihrer Bedeutung als politische Elemente in mhd. Epen, Diss. Bonn 1967 (›Willehalm‹: S. 139 – 248). —Google Scholar
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  12. Jörn Reichel, Willehalm und die höfische Welt, Euph. 69, 1975, S. 388–409. —Google Scholar
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Kampfschilderung

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  2. Tschang-Un Hur, Die Darstellung der großen Schlacht in der dt. Literatur des 12. u. 13. Jh.s, Diss. München 1971. —Google Scholar
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Wolfgang

  1. Kühnemann, Die Schlacht an der Unstrut und die Schlacht am Larkant, in: getempert und gemischet f. Wolfgang Mohr zum 65. Geb., 1972, S. 147–165. —Google Scholar
  2. Rose-Beate Schäfer-Maulbetsch, Studien zur Entwicklung des mhd. Epos, Die Kampfschilderungen in ›Kaiserchronik‹, ›Rolandslied‹, ›Alexanderlied‹, ›Eneide‹, ›Liet von Troye‹ und ›Willehalm‹, 2 Bde., 1972 (›Willehalm‹: Bd. I, S. 111–136, 216–252; Bd. II, S. 576–722). —Google Scholar
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Einzelne Bücher, Szenen und Gestalten

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  2. Katharina Sailer, Die Menschengestaltung in Wolframs ›Willehalm‹, Diss. [masch.] München 1950. —Google Scholar
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  4. Werner Schröder, Süeziu Gyburc, Euph. 54, 1960, S. 39–69. — Ders., Zur Entwicklung des Helden in Wolframs ›Willehalm‹, in: Festschr. f. Ludwig Wolff, 1962, S. 265–276, wieder in: WvE, hrsg. v. H. Rupp, 1966, S. 519–532. —Google Scholar
  5. Gerhard Meissburger, Gyburg, ZfdPh. 83, 1964, S. 64–99. —Google Scholar
  6. Erich Happ, Kommentar zum zweiten Buch von Wolframs ›Willehalm‹, Diss. München 1966. —Google Scholar
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  22. Ernst-Joachim Schmidt, Stellenkommentar zum IX . Buch des ›Willehalm‹ WsvE, 1979 (dazu: Joachim Heinz le, Beiträge zur Erklärung des neunten Buches von Wolframs ›Willehalm‹, Aus Anlaß des Kommentars von Ernst-Joachim Schmidt, Beitr. 103, 1981, S. 425–436). —Google Scholar
  23. Eva Schäufele, Normabweichendes Rollenverhalten: Die kämpfende Frau in der dt. Literatur des 12. und 13. Jh. s, 1979 (»Gyburg aus Wolframs ›Willehalm‹«: S. 35–97). —Google Scholar
  24. Marianne Wynn, Book 1 of WvE’s ›Willehalm‹ and Its Conclusion, MA 49, 1980, S. 57–65. — Dies., Der Witz in der Tragik, Das erste Buch von Wolframs ›Willehalm‹ und sein Schluß, Wolfram-Studien 7, 1982, S. 117–131. —Google Scholar
  25. Fritz P. Knapp, Heilsgewißheit oder Resignation? Rennewarts Schicksal und der Schluß des ›Willehalm‹, DVjs. 57, 1983, S. 593–612. —Google Scholar
  26. Renate Decke-Cornill, Stellenkommentar zum III. Buch des ›Willehalm‹ WsvE, 1985. —Google Scholar
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Einzelne Stellen

  1. Joachim Bumke, König Galopp (Zu Wolframs ›Wh.‹ 360,9), MLN 76, 1961, S. 261–263. —Google Scholar
  2. Herbert Kolb, Entschuldigung des Longinus, Zu Wolframs ›Wh.‹ 303, 24–27, Euph. 56, 1962, S. 185–190 (dazu: Erich Happ, Die Rechtfertigung des Longinus, Zu ›Wh.‹ 303, 26 f., Euph. 58, 1964, S. 186–188). —Google Scholar
  3. Sidney M. Johnson, Wolfram’s Longinus, in: Mediaeval German Studies, Presented to Frederick Norman, 1965, S. 188–192. —Google Scholar
  4. Dieter Kartschoke, Signum Tau (Zu Wolframs ›Wh.‹ 406, 17 ff.), Euph. 61, 1967, S. 245–266. —Google Scholar
  5. Christoph Gerhardt, Wolframs Adlerbild ›Wh.‹ 189, 2–24, ZfdA 99, 1970, S. 213–222. — Jürgen Vorderstemann, neitûn und muntunzel, Zu ›Wh.‹ 425, 25 bis 426, 30, in: Kritische Bewahrung, Festschr. f. Werner Schröder, 1974, S. 328–334. —Google Scholar
  6. Christoph Gerhardt, Vrou Uotes triuwe (Wolframs ›Wh.‹ 439, 16 f.), ZfdA 105, 1976, S. 1–11. —Google Scholar
  7. Karl E. Geith, Die Sarkophage von Alyscamps in Wolframs ›Willehalm‹, ABäG 12, 1977, S. 101–117. —Google Scholar
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  10. Martin H. Jones, die tjostiure uz vünf scharn (›Willehalm‹ 362, 3), in: Studien zu WvE, Festschr. f. Werner Schröder, 1989, S. 429–441. —Google Scholar
  11. Joachim Heinzle, Stein und Banner, Zu Wolframs ›Willehalm‹ 16, 10–19, in: Textkritik und Interpretation, Festschr. f. Karl K. Polheim, 1987, S. 69–84.Google Scholar

Prolog

  1. Friedrich Ohly, Wolframs Gebet an den hl. Geist im Eingang des ›Willehalm‹, ZfdA 91, 1961/62, S. 1–37, wieder in: WvE, hrsg. v. H. Rupp, 1966, S. 455–518. — Werner Schröder, minne und ander klage (zu ›Wh.‹ 4, 26), ZfdA 93, 1964, S. 300–313. —Google Scholar
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  4. Ingrid Ochs, Wolframs ›Willehalm‹-Eingang im Lichte der frühmhd. geistlichen Dichtung, 1968 (dazu: Eberhard Nellmann, Wolframs ›Willehalm‹-Prolog, ZfdPh. 88, 1969, S. 401–409). —Google Scholar
  5. Werner Schröder, kunst und sin bei WvE, Euph. 67, 1973, S. 219–243. —Google Scholar
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  8. Werner Schröder, Diz mœre ist war, doch wunderlich, Zu ›Wh.‹ 5, 15 und zum Gebrauch von mare, war und wunderlich bei Wolfram, in: Verbum et signum, Friedrich Ohly zum 60. Geb., Bd. II, 1975, S. 277–298. —Google Scholar
  9. C. Stephen Jaeger, Der Schöpfer der Welt und das Schöpfungswerk als Prologmotiv in der mhd. Dichtung, ZfdA 107, 1978, S. 1–18. —Google Scholar
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Bauform und Bucheinteilung

  1. Richard Kienast, Zur Tektonik von Wolframs ›Willehalm‹, in: Studien zur dt. Philologie des Mittelalters, Friedrich Panzer zum 80. Geb., 1950, S. 96–115, wieder in: WvE, hrsg. v. H. Rupp, 1966, S. 424–457. —Google Scholar
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Stil und Darstellungsmittel

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Namen

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Stoffgeschichte

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  4. Zum Epenzyklus um Guillaume d’Orange vgl. Joseph Bédier, Les légendes épiques, Bd. I: Le cycle de Guillaume d’Orange, 31926.Google Scholar
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  7. Zur Überlieferung des Epenzyklus um Guillaume d’Orange vgl. Madeleine Tyssens, La geste de Guillaume d’Orange dans les manuscrits cycliques, 1967.Google Scholar
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  9. Eine neue englische (Teil-) Übersetzung stammt von Joan M. Ferrante, Guillaume d’Orange, Four Twelfth-Century Epics, 1974, S. 197–279.Google Scholar
  10. Die für die Wolfram-Kritik wichtige venezianische Handschrift von ›Aliscans‹ ist herausgegeben von Günter Holtus, La versione franco-italiana della Bataille d’Aliscans: Codex Marcianus fr. VIII (= 252), 1985.CrossRefGoogle Scholar
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Verhältnis zur französischen Vorlage

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Datierung und literarische Beziehungen

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Überlieferung und Textkritik

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Bebilderte ›Willehalm‹-Handschriften

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Wirkungsgeschichte

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  11. Die ›Rennewart‹-Fortsetzung von Ulrich von Türheim ist herausgegeben worden von Alfred Hühner, 1938. Seitdem sind zahlreiche neue Fragmente bekannt geworden, vgl. Hans-Friedrich Rosenfeld, Zur Überlieferung von Ulrich von Türheims ›Rennewart‹, Beitr. 73, 1954, S. 429–456.Google Scholar
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  13. Die ›Willehalm-Arabel‹-Vorgeschichte von Ulrich von dem Türlin ist herausgegeben worden von Samuel Singer, 1893. Eine neue Ausgabe von Werner Schröder ist im Entstehen, vgl. Werner Schröder, ›Arabel‹-Studien I–V, 1982–1988. — Ders., Der Wolfram-Epigone Ulrich von dem Türlin und seine ›Arabel‹, 1985 (= SB der Wissenschaftl. Gesellschaft an der J. W. Goethe Universität Frankfurt/M. 22, Nr. 1).Google Scholar
  14. Die Kitzinger Bruchstücke einer von Wolfram unabhängigen Versübertragung von ›Aliscans‹ aus dem 13. Jh. hat Karl Roth veröffentlicht (Die Schlacht von Alischanz, 1874); vgl. dazu Heinz Schanze, ›Alischanz‹, in: 2VL, Bd. I, 1978, Sp. 240. Eine Übertragung des ›Willehalm‹-Prologs in lateinische Hexameter ist in Lachmanns Ausgabe (vgl. S. 173), Vorrede, S. XLIII f., abgedruckt. Die Prosa-Auflösung des ›Willehalm‹ ist gedruckt in: Dt. Volksbücher, Aus einer Züricher Handschrift des fünfzehnten Jh.s hrsg. v. A. Bachmann und S. Singer, 1889.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1991

Authors and Affiliations

  • Joachim Bumke

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