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Novelle pp 1-6 | Cite as

Zugänge

  • Hugo Aust
Chapter
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Was eine Novelle ist und wie genau sie sich bestimmen läßt, hängt nicht zuletzt davon ab, was man unter ›Gattung‹ versteht: Gibt es Gattungen überhaupt? Wie scharf lassen sich verwandte Gattungen voneinander trennen? Welchen Sinn kann es haben, die Kontinuität einer Gattung im geschichtlichen Wandel vorauszusetzen? Darf im Fall der Novelle überhaupt von Gattung die Rede sein oder liegt nur eine literarische Form vor? Gibt es so etwas wie eine institutionelle Regelung, die produktiv wie rezeptiv den Umgang mit dem Novellenbegriff und den von ihm erfaßten Texten regelt? Ohne die komplizierte Problemlage der Gattungsforschung hier entwickeln zu können (vgl. Hempfer, Willems; s. a. Polheim in Handbuch), mag es genügen, festzuhalten, daß auch in der Novellenforschung unterschiedliche Interessen und strittige Entscheidungen aus der allgemeinen Gattungsdiskussion fortwirken.

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Notizen

  1. Hempfer, Klaus W.: Gattungstheorie. München 1973.Google Scholar
  2. Willems, G.: Das Konzept der literarischen Gattung. Untersuchungen zur klassischen deutschen Gattungstheorie, insbesondere zur Ästhetik F.Th. Vischers. Tübingen 1981.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1999

Authors and Affiliations

  • Hugo Aust

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