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Die Texte

  • Gerhard P. Knapp
Chapter
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Büchners Briefe zählen in der Werkerforschung und in seiner Rezeption zu den meistzitierten Texten des Autors. Das erklärt sich durch ihren hohen Grad an Prägnanz und dadurch, daß sie eine Vielzahl von — immer aufeinander bezogenen — Aussagen zu seinen weltanschaulichen, politischen und ästhetischen Positionen enthalten. Oft liefern sie den einzigen Schlüssel für das Verständnis bestimmter Stadien der Biographie, der Beziehungen und der Konzeption der Werke. Werke und Briefe sind sowohl thematisch als auch in ihrer Ästhetik beständig intertextuell aufeinander bezogen. Nicht zuletzt sind Büchners Briefe die einzigen erhaltenen Zeugnisse seines reifen persönlichen Stils. Das Briefwerk, so wie es heute als Torso vorliegt (vgl. Marburger Denkschrift F 6, S. 171–181; HS S. 61ff; S. Lehmann F 15; HB S. VIIff.; PW 2 S. 1050ff.) und noch immer durch neue Funde bereichert wird (Gillmann/Mayer/Pabst/Wolf N 6; dort S. l47ff. eine »Vergleichende Übersicht zu den Brief-Datierungen«), ist ungenügend erforscht. Mit der stellenweise problematischen »Studienausgabe« der Korrespondenz von Hauschild (HB; kritische Anmerkungen bei TM. Mayer D 11, S. 275ff; F 20, S. 289f), der Studie von TM. Mayer (N 4) und der kommentierten Ausgabe in PW 2 sind die Voraussetzungen gegeben für seine eingehende Erforschung. Hier ein Umriß des Problemfelds.

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Authors and Affiliations

  • Gerhard P. Knapp

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