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Einleitung

  • Hans-Gerd Winter
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Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

1977 ist Jakob Michael Reinhold Lenz für Benno von Wiese, den Herausgeber des repräsentativen Bandes Deutsche Dichter des 18. Jahrhunderts, »das tragisch scheiternde Genie neben dem großartigen Gelingen Goethes« (von Wiese 1977, Einleitung S. 26). Wiese mildert sein Urteil wohlwollend ab: immerhin kündige sich in seinen Schriften »sehr viel Zukünftiges« an. 1991 schreiben die Herausgeber Matthias Luserke und Christoph Weiß in der »Vorbemerkung« zum ersten Lenz-Jahrbuch: »Jakob Michael Reinhold Lenz zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutschen Literatur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.« 1995 fragt Rüdiger Scholz in der Zeitschrift Germanistik (1/1995, S. 204) bereits: »Wird Lenz der Büchner des 18. Jahrhunderts?« Die letzten beiden Zitate belegen einen deutlichen Wandel in der Beurteilung des Dichters aus Livland, während das erste ein gängiges Urteil wiederholt. Lenz selbst hat von Wieses Einschätzung vorweggenommen, wenn er in Pandämonium Germanikum das Triumvirat der legitimierten Autoren seiner Zeit Klopstock, Lessing und Herder zu sich sagen läßt: »Leistet er nichts, so hat er doch groß geahndet.«

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2000

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  • Hans-Gerd Winter

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