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Günter Grass pp 207-209 | Cite as

Das lyrische Werk

  • Volker Neuhaus
Chapter
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Die Lyrik bildet in Günter Grass’ Werk eine durchgehende Konstante. Sie ist nicht nur zusammen mit den Bildhauerarbeiten und der Graphik seine früheste künstlerische Ausdrucksform, Grass hat sie auch bis hin zu den vielen Gedichten in der »Rättin«, dem Langgedicht in »Zunge zeigen« und dem Gedicht zu »Totes Holz« (4Jz, 325) nie aufgegeben; entsprechend umfangreich ist sein lyrisches Oeuvre. Zugleich ist die Lyrik für ihn die Gattung, zu der er die engste Beziehung hat, sie ist die Keimzelle der Dramen und der epischen Werke. »Alles, was ich bisher geschrieben habe, ist aus lyrischen Momenten entstanden, gelegentlich […] mit Ausweitungen bis zu 700 Seiten« (G 31, S. 64). Für die Dramen hat Grass diese Entwicklung aus der Gedichtform direkt beschrieben (s. S. 193), für seine Romane hat er auf die Gedichte »Polnische Fahne« (I, 33) und »Die Vogelscheuchen« (I, 82f) als Komplexvorform von »Blechtrommel« und »Hundejahren« hingewiesen (G 31, S. 64f).

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1993

Authors and Affiliations

  • Volker Neuhaus

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