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Honoré de Balzac (1799–1850)

  • Uwe Dethloff
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Als Balzac am 2. Oktober 1841 einen Vertrag mit dem Verlegerkonsortium Furne, Hetzel, Dubochet und Paulin über die Herausgabe seiner OEuvres complètes zeichnet, gibt er seinem monumentalen Werk den Titel La Comédie humaine, in Anspielung auf Dantes Divina Commedia. Im auf Drängen Hetzeis verfaßten »Avant-propos« zu der 1842 erscheinenden Gesamtausgabe informiert Balzac seine Leserschaft über die politischen, philosophischen, wissenschaftlichen und literarästhetischen Grundprinzipien, die er in seinen Romanen darlegen möchte. Die »menschliche Komödie« soll, so führt er am Schluß seines Vorwortes aus, »die Geschichte und die Kritik der Gesellschaft, die Analyse ihrer Mängel und eine Diskussion ihrer Prinzipien« enthalten (Balzac, La Comédie humaine, Bd. I, 1976, S. 20). Der im Titel zum Ausdruck kommende Anspruch auf Universalität von Balzacs Unternehmen spiegelt sich in dem umfänglichen Katalog von 1845, der eine detaillierte Werkgliederung enthält (vgl. ebd., S. CXXIII–CXXV). Von den dort angekündigten 137 Romanen hat Balzac ›nur‹ 91 vollendet. Er gliedert sein Gesamtwerk in drei Teile: Etudes de moeurs, Etudes philosophiques, Etudes analytiques; die »Sittenstudien« sind in weitere sechs Unterabteilungen aufgegliedert: Scènes de la vie privée, Scènes de la vie de province, Scènes de la vie parisienne, Scènes de la vie politique, Scènes de la vie militaire, Scènes de la vie de campagne.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1997

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  • Uwe Dethloff

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