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Molière pp 151-155 | Cite as

Soziologie der Molièreschen Komik

  • Jürgen Grimm
Chapter
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Mit der Frage nach dem Komischen rühren wir an ein vieldiskutiertes Problem des Molièreschen Theaters. Ein Blick auf die umfangreiche Sekundärliteratur kann das bestätigen. Deren Autoren sehen ihre Aufgabe häufig darin, von einer Analyse komischer Elemente bei Molière ausgehend, die umfassendere Frage nach dem Wesen des Komischen im allgemeinen zu stellen. Sie lassen sich dabei mehr oder minder ausdrücklich von der Beobachtung leiten, daß Lachen und Komik keineswegs an die Komödie gebunden sind, sondern gattungsübergreifende Phänomene darstellen. Doch um eine systemorientierte Theorie des Komischen, die am Beispiel Molières allgemein nach dem Grund des Lachens und seiner Rechtfertigung fragt, kann es im Zusammenhang dieser Studie nicht gehen. Ebensowenig richtet sich die Frage hier auf diejenigen Techniken und Verfahren, deren sich Molière bedient, um Lachen zu erzeugen. Sofern es sich dabei um Wort- und Situationskomik, um die Übernahme von Elementen der Farce oder der ›commedia dell’arte‹ oder um aus dem Spiel der Schauspieler resultierende mimische, gestische oder artikulatorische Eigenschaften handelt, ist deren Analyse relativ einfach und großenteils auch geleistet worden. Im Verlauf unserer Darstellung wurden zahlreiche — wenngleich keineswegs alle — entsprechende Beispiele für die Interpretation nutzbar gemacht.

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Bibl.

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1984

Authors and Affiliations

  • Jürgen Grimm

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