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Zum Leben

  • Ursula Naumann
Chapter
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Adalbert Stifter wurde am 23. Oktober 1805 im damals österreichischen, heute tschechischen Dorf Oberplan im Böhmerwald geboren. Er starb am 28. Januar 1868 im 70 Kilometer entfernten Linz. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in der österreichischen Provinz, seine zwei weitesten Reisen führten ihn nach Süddeutschland und nach Norditalien. Die Weltlosigkeit und die thematische Beschränktheit des Stifterschen Werkes scheinen in den geographischen Lebensdaten schon vorgezeichnet; aber immerhin lebte der Dichter über 20 Jahre, von 1826–1848, in der Weltstadt Wien. Das vergißt sich leicht, weil diese Jahre in seinem Werk nur wenig Spuren hinterlassen haben und man deshalb geneigt ist, die Gestalt dieses Werkes unmittelbar aus dem dahinterstehenden Leben abzuleiten. Schon Aprents Biographie (1869) beginnt wie dann manche andere mit einer Beschwörung der heimatlichen Böhmerwald-Landschaft, »jenes langgestreckten Bergrückens mit dem breiten, traulich dunklen Waldbande, zu dem Stifter in seinen Dichtungen mit fast rührender Pietät immer wieder aufs neue zurückkehrt« (Aprent 1869; zit. Ausgabe 1955, 24). Im autobiographischen Fragment »Mein Leben« gehören die Heimatwälder zu den frühesten, noch vorbewußten Kindheitseindrücken: »Es waren dunkle Flecken in mir.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1979

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  • Ursula Naumann

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