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Das Jugendwerk

  • Ronald Schneider
Chapter
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Das Jugendwerk der Droste blieb bislang am Rande des Forschungsinteresses. Monographische Darstellungen fehlen fast ganz (vgl. Nr. 1,3), und wo es in Gesamtdarstellungen herangezogen wurde, tat man es entweder als ästhetisch unergiebiges »vages Experimentieren« ab (E. Staiger, 1962, S. 13) oder aber rückte einseitig die autobiographischen Bezüge und allenfalls noch bestimmte Motive, die im späteren Werk wesentlich wurden, ins Blickfeld. Ansätze zu einer die literarische Qualität des Jugendwerkes zumindest erkundenden Analyse finden sich erst in Heselhaus’ umfangreicher Droste-Monographie (Nr. 4). Eine detaillierte Untersuchung zu Form, Stil und Struktur, zumindest von Versepos und Romanfragment, liegt erst seit kurzem vor (Nr. 5). Sie konnte unter anderem zeigen, daß in beiden Dichtungen (»Walter« und »Ledwina«), bei aller Unselbständigkeit im einzelnen, formale Lösungen angestrebt wurden, die wegweisend für alle späteren literarischen Produktionen der Droste wurden. Für das Dramenfragment steht eine vergleichbare Untersuchung noch aus, wenn diese auch wohl — im Blick sowohl auf das Alter der Verfasserin wie auch auf das dramatische Genre (das der Droste immer fremd blieb) — von geringerer Ergiebigkeit sein dürfte.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1977

Authors and Affiliations

  • Ronald Schneider

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