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»Am Kithäron aber lag / Elevtherä, der Mnemosyne Stadt.« Eine Ortsuntersuchung

  • Helmut Hühn
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Zusammenfassung

Hölderlins Gedicht Mnemosyne hat immer wieder auch die philosophische Reflexion auf sich gezogen. Am vehementesten hat vielleicht Bruno Liebrucks in seinem Monumentalwerk Sprache und Bewußtsein die philosophische Herausforderung benannt, die mit Hölderlins Spätwerk gegeben ist: »Die Sprache ist hier so logisch wie sie mythisch ist. Sie ist nicht nur dichterisch, wie Heidegger herausgestellt hat, sondern zugleich philosophisch — in jedem Vers. Das ist der neue Sprachraum, den Hölderlin für alle Kunst erobert hat, an dem auch Philosophie nicht vorbeigehen kann, wenn sie noch ins Leben sprechen will und nicht erst dort ihren Anfang nimmt, wo nicht mehr Lebendiges, am Herzen Gefühltes und zugleich in Wachheit Wahrgenommenes, erscheint, sondern nur noch Rekonstruktionen zur Verbürgung von Einstimmigkeit und Sicherheit vorgenommen werden«.2

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Notizen

  1. 1.
    das vorliegende Kapitel bietet die überarbeitete Fassung meiner Studie »Am Kithäron aber lag / Elevtherä, der Mnemosyne Stadt.« Eine Ortsuntersuchung«, in: Erfahrungen der Negativität. FS für Michael Theunissen zum 60. Geburtstag, hg. M. Hattstein u. a. (Hildesheim, Zürich, New York 1992) 79–94;Google Scholar
  2. 2.
    Bruno Liebrucks: Sprache und Bewußtsein Bd. 7: »Und«. Die Sprache Hölderlins in der Spannweite von Mythos und Logos, Realität und Wirklichkeit (Bern, Ff/M, Las Vegas 1979) 828f;Google Scholar
  3. Theodor W. Adorno hält das Gedicht für den wichtigsten Text »zu Hölderlins philosophischer Dechiffrierung«, in: Theodor W. Adorno: Parataxis. Zur späten Lyrik Hölderlins, in: Noten zur Literatur. Gesammelte Schriften Bd. 11 (Ff/M 1974) 483.Google Scholar
  4. 3.
    Sabine Doering: Aber was ist diß? Formen und Funktionen der Frage in Hölderlins dichterischem Werk (Göttingen 1992) 131.Google Scholar
  5. 4.
    Flemming Roland-Jensen: Hölderlins Muse. Edition und Interpretation der Hymne »Die Nymphe Mnemosyne« (Würzburg 1989) [=HM].Google Scholar
  6. Zur Benennung der Strophen des Gedichtes wird hier der Einfachheit halber Roland-Jensens Terminologie verwendet. Vgl. die Edition des Gedichtes, die Dietrich Uffhausen vornimmt, in: Friedrich Hölderlin: »Befestigter Gesang«: die neu zu entdeckende hymnische Spätdichtung bis 1806. Hg. u. textkritisch begründet von D. Uffhausen (Stuttgart 1989) [=BG] 156–161. 258–261.Google Scholar
  7. 5.
    Roland Reuß: »…/ Die eigene Rede des andern«: Hölderlins Andenken und Mnemosyne (Ff/M 1990) [=DR].Google Scholar
  8. 6.
    Jochen Schmidt: Hölderlins Hymne ›Mnemosyne‹. Ein altes philologisches Problem in neuen Editionen und Interpretationen, in: Editio 5 (1991) 122–157;Google Scholar
  9. vgl. die neueren Forschungsbeiträge von Bernhard Böschenstein: »Lang ist die Zeit …«. Zu Hölderlins Hymne ›Mnemosyne‹, in: »Frucht des Gewitters«. Hölderlins Dionysos als Gott der Revolution (Ff/M 1989) [=LZ] 187–204;Google Scholar
  10. Anselm Haverkamp: Laub voll Trauer: Hölderlins späte Allegorie (München 1991) bes. 49–70;Google Scholar
  11. Bernhard Lypp: Hölderlins »Mnemosyne«, in: Das Rätsel der Zeit: philosophische Analysen, hg. H. M. Baumgartner (Freiburg 1993) 291–330;Google Scholar
  12. Hans-Dieter Jünger: Mnemosyne und die Musen. Vom Sein des Erinnerns bei Hölderlin (Würzburg 1993) 264–272;Google Scholar
  13. Mischa von Perger: Gedächtnis und Trauer. Zur Gestalt der Nymphe in Hölderlins Mnemosyne-Gedicht, in: Lesarten. Zeitschrift für Interpretation 2 (1994) 26–69.Google Scholar
  14. 7.
    Im Gegensatz zu den bisherigen Herausgebern, die das Gedicht Mnemosyne betiteln, schlägt Roland-Jensen mit ernsthaften Gründen den Titel Die Nymphe Mnemosyne vor (vgl. HM 139. 141f), ihm folgt Uffhausen (BG 259). Roland-Jensen faßt seine Argumente zusammen in: Der schwache Punkt. Zum Titel von Hölderlins Mnemosyne-Gedicht, in: Lesarten. Zeitschrift fur die Interpretation 2 (1994) 5–25.Google Scholar
  15. 8.
    Die Forschung am Ende der 80er Jahre tendierte dazu, das Gedicht vierstrophig zu konstituieren, und nahm damit die Kritik auf, die Eduard Lachmann schon 1950 an Friedrich Beißners Verwerfung der Zeichen-Strophe übte: Hölderlins letzte Hymne, in: Anzeiger der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-historische Klasse 87 (1950) 261–276.Google Scholar
  16. Unter Annahme einer Vierstrophigkeit wird die Früchte-Strophe aber höchst unterschiedlich plaziert: als Eingangsstrophe bei Roland-Jensen und Uffhausen, als zweite Strophe bei Reuß und Thomas E. Ryan: Hölderlins Silence (New York, Bern, Ff/M, Paris 1988) 315–324, bes. 320f.Google Scholar
  17. Als dritte Strophe schlägt sie Emery E. George: Hölderlins »Ars Poetica«. A Part-Rigorous Analysis of Information Structure in the Late Hymns (Den Haag, Paris 1973) 283f, als Schlußstrophe Lachmann (a.O. 275) vor.Google Scholar
  18. Erst im Spiegel der Forschung zeigen sich die Aporien interpretationsgeleiteter Textkonstitution. Daß den Interpreten der Bau und die poetische Logik des Gedichts in der jeweils von ihnen supponierten Fassung schlüssig erscheint, gibt zu denken, wenn man die einander ausschließenden Forschungsthesen vergleicht. Die neueren Editionen bieten wieder die von Beißner behauptete dreistrophige Fassung, vgl. Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke und Briefe 1, hg. M. Knaupp (München 1992) 436–438;Google Scholar
  19. Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke und Briefe 1, hg. J. Schmidt (Ff/M 1992) 364f. Die Argumente, die Beißner für eine dreistrophige Textgestalt vorgebracht hat, sind nicht widerlegt worden. Sie scheinen mir überzeugender als die Hypothesen seiner Kritiker.Google Scholar
  20. 10.
    Vgl. Sir Karl Raimund Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde Bd. 1 (Tübingen 61980) 14.Google Scholar
  21. 11.
    Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke, Bd. 4, hg. N. v. Hellingrath, fortgeführt von F. Seebaß u. L.v. Pigenot (Berlin 31943) 369.Google Scholar
  22. 14.
    Friedrich Beißner: Hölderlins letzte Hymne, in: HJb (1948/49) [=H1H] 66–102.Google Scholar
  23. 21.
    Gerhard Kurz: Mittelbarkeit und Vereinigung. Zum Verhältnis von Poesie, Reflexion und Revolution bei Hölderlin (Stuttgart 1975) 183.Google Scholar
  24. 22.
    Karl Kerényi: Hölderlins Vollendung, in: HJb 8 (1954) 45.Google Scholar
  25. 24.
    Friedrich Strack: Freie Wahl oder Willkür des Zeus. Hölderlins Weg vom Schönen zum Tragischen, in: HJb 19/20 (1975/77) 239, Anm. 54.Google Scholar
  26. 26.
    Unabhängig von Strack kam Roland-Jensen: Hölderlins »Mnemosyne«. Eine Interpretation, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 98.2 (1979) 232ff, was die Explikation der Semantik des Wortes ›lösen‹ betrifft, zu einem ähnlichen Ergebnis.Google Scholar
  27. 31.
    Jochen Schmidt: Hölderlins letzte Hymnen. »Andenken« und »Mnemosyne« (Tübingen 1970) 64ff.Google Scholar
  28. 38.
    Dietrich E. Sattler: 144 fliegende Briefe (Darmstadt, Neuwied 1981) 103. 610, Anm. 5;Google Scholar
  29. Meinhard Knigge: Hölderlin und Aias, oder: Eine notwendige Identifikation, in: HJb 24 (1984/85) 278fGoogle Scholar
  30. Dietrich Uffhausen: »Weh! Närrisch machen sie mich.« Hölderlins Internierung im Autenriethschen Klinikum (Tübingen 1806/07)Google Scholar
  31. als die entscheidende Wende seines Lebens, in: HJb 24 (1984/85) 323f folgen einemGoogle Scholar
  32. Forschungsansatz von Pierre Bertaux: Friedrich Hölderlin (Ff/M 1981) 585f;Google Scholar
  33. 39.
    Homer: Ilias 1, 1–4. Neue Übertragung von Wolfgang Schadewaldt (Ff/M 1975) 7.Google Scholar
  34. 40.
    Vgl. den zeitgeschichtlichen Sprachgebrauch, den der Art. ›Zorn‹ anzeigt, in: Johann Heinrich Zedier: Grosses Vollständiges Universal-Lexikon Bd. 63 (Leipzig u. Halle 1750) bes. 501f;Google Scholar
  35. zum Verhältnis von Trauer und Zorn die bedeutende Untersuchung von John Bowlby: Verlust, Trauer und Depression (Ff/M 1983) 40ff. 115ff [zuerst unter dem Titel: Loss;Google Scholar
  36. 42.
    Nina Schmidt: Hölderlins Mnemosyne. Versuch einer Deutung, mss. Magisterarbeit (Marburg 1986) [im Hölderlin-Archiv vorhanden] 61. 75.Google Scholar
  37. 43.
    vgl. Robin Harrison: »Das Rettende« oder »Gefahr«? Die Bedeutung des Gedächtnisses in Hölderlins Hymne ›Mnemosyne‹, in: HJb 24 (1984/85) 202.Google Scholar
  38. 48.
    die Übersetzung stammt von Wolfgang Schadewaldt: Sophokles: Aias. Übertragen von W. Schadewaldt, hg. H. Flashar (Ff/M, Leipzig 1994) 27.Google Scholar
  39. 49.
    Vgl. Bernard M.W. Knox: The Heroic Temper. Studies in Sophoclean Tragedy (Berkeley, Los Angeles 1964) 9. 17ff.Google Scholar
  40. 51.
    Walther Rehm: Orpheus. Der Dichter und die Toten. Selbstdeutung und Totenkult bei Novalis, Hölderlin, Rilke (Düsseldorf 1950) 293: »Der Sänger baut den Toten ein dichterisches Grabmal und sichert so ihr Weiterleben.«Google Scholar
  41. 52.
    Vgl. Majory Ann Gelus: Hölderlins ›Mnemosyne‹. An Interpretation (Ann Arbor, London 1980) 152.Google Scholar
  42. 53.
    Homer: Odyssee 3, 108–111. Griechisch und deutsch. Übertragung von A. Weiher. Mit Urtext, Anhang und Registern. Einführung von A. Heubeck (München 1986) 58–60;Google Scholar
  43. 54.
    Maria A.C. Otto: Der Ort. Phänomenologische Variationen (Freiburg 1992) 17.Google Scholar
  44. 56.
    Es handelt sich um ein Stilmittel der griechischen Totenklage, vgl. Eugen Reiner: Die rituelle Totenklage der Griechen (Berlin 1938) 27.Google Scholar
  45. 62.
    Walter Hof: »Mnemosyne« und die Interpretation der letzten hymnischen Versuche Hölderlins, in: GRM 32 (1982) 427.Google Scholar
  46. 64.
    Christoph Cellarius: Notitia orbis antiqui, sive geographia plenior … I, § 324 (Leipzig 1773) 929.Google Scholar
  47. 65.
    Vgl. Stefan Goldmann: Topoi des Gedenkens. Pausanias’ Reise durch die griechische Gedächtnislandschaft, in: Gedächtniskunst: Raum-Bild-Schrift. Studien zur Mnemotechnik, hg. A. Haverkamp, R. Lachmann (Ff/M 1991) 145–164.Google Scholar
  48. 66.
    vgl. Pausanias: Graeciae Descriptio 1.38.9. Hg. F. Spiro (Stuttgart 1959) Bd. 1, 104.Google Scholar
  49. 68.
    Paul Friedrich Achat Nitsch: Wörterbuch der alten Geographie, hg. C. Höpfner (Halle 1794, ND 1983) 238.Google Scholar
  50. 70.
    Hölderlin war bekanntlich Subskribent auf die Plutarch-Ausgabe von Johann Georg Hutten, die 1791–1805 in Tübingen erschien. Vgl. Ulrich Hötzer: Hölderlin als Subskribent auf eine Plutarch-Ausgabe, in: HJb 4 (1950) 120–126. Theseus wird schon im Hyperion hervorgehoben, vgl. StA III, 79. 100.Google Scholar
  51. 71.
    Plutarch: Thes. 29, Übersetzung zitiert nach: Plutarch: Große Griechen und Römer Bd. 1, aus dem Griechischen übertragen, eingeleitet und erläutert von K. Ziegler (Zürich, Stuttgart 1960) 68.Google Scholar
  52. 72.
    Euripides: Suppl. Vers 759: σκιώδης ευθ’ Έλευθερίς πέτρα, in: Fabulae II, hg. G. Murray (Oxford 1950) [nicht paginiert]. Schon Wilhelm Böhm weist im Zusammenhang mit Mnemosyne auf diese Stelle hin: Hölderlin Bd. 2 (Halle 1930) 523.Google Scholar
  53. 73.
    Plutarch: Aetia Graeca 39, 300 af, in: Moralia II, hg. W. Nachstädt, W. Sieveking, J. B. Titchener (Leipzig 21971) 355f.CrossRefGoogle Scholar
  54. 74.
    wichtig ist auch: Diodorus Siculus: Bibliotheca Historica IV.2.6. Hg. L. Dindorf (Leipzig 1866) 1, 337.Google Scholar
  55. 75.
    So der Mythograph Hyginus: Fab. 225, in: Hygini Fabulae, hg. B. Bunte (Leipzig 1856) 155.Google Scholar
  56. 76.
    Vgl. Karl Kerényi: Dionysos — Urbild des unzerstörbaren Lebens (München 1976) 140ff.Google Scholar
  57. 79.
    Vgl. Bernhard Mader: Art. ’Eλευθήρ, in: Lexikon des frühgriechischen Epos Bd. 2, begründet von B. Snell, hg. Thesaurus Linguae Graecae (Göttingen 1991) 530;Google Scholar
  58. Hesiod. Theogony, hg. M. L. West (Oxford 1966) 174f.Google Scholar
  59. 80.
    Samuel Friedrich Wilhelm Hoffmann: Bibliographisches Lexicon der gesammten Literatur der Griechen Bd. 2 (Amsterdam 21961) 250]. Zu überprüfen ist, ob Hölderlin mit dieser Ausgabe schon zur Zeit der Specimina gearbeitet hat. Das Indiz, das nach Beißner für die Benutzung der Loesnerschen Ausgabe spricht, die den griechischen Text in der Durchsicht Thomas Robinsons mitteilt, ist, daß die von Hölderlin berücksichtigte und zitierte Annotation des Daniel Heinsius zu Vers 82 der Werke und Tage hier irrtümlich zu Vers 56 gesetzt ist, »und zwar unter dem Lemma Πήμ’ άνδράσιν άλφηστήσιν. Hölderlin entnimmt also, ohne den Text zu vergleichen, die Bemerkung über den uneigentlichen Ausdruck vieler Epitheta der von Loesner falsch angebrachten Note des Heinsius … .« (StA IV, 386, 3–5). Aber auch die von Clericus verantwortete Edition verfährt so, vgl. a.O. 208f.Google Scholar
  60. 83.
    Vgl. die Darstellung Georg Pichts zum Vers 40 der Theogonie: Die Musen, in: Wahrheit, Vernunft, Verantwortung. Philosophische Studien (Stuttgart 1969) 148ff.Google Scholar
  61. 84.
    Vgl. Walter F. Otto: Die Musen und der göttliche Ursprung des Singens und Sagens (Darmstadt 1954) 25.Google Scholar
  62. 88.
    Lorenz Wilkens: Das Gedächtnis, in: Konkursbuch, Bd. 3: Erfahrung und Erinnerung (Tübingen 1979) 124–126;Google Scholar
  63. zu erinnern ist natürlich auch an die sich erstmalig auf die antike Mythologie stützende Deutungsskizze von Friedrich Georg Jünger: Die Titanen (Ff/M 1944) 55f.Google Scholar
  64. 93.
    Pindar: Isthm. 8, 43–46. Die Übersetzung stammt von Dieter Bremer: Pindar: Siegeslieder. Griechisch-deutsch. Hg., übersetzt und mit einer Einführung versehen von D. Bremer (München 1992) 345;Google Scholar
  65. vgl. den Kommentar zur Stelle von E. Thummer, in: Pindar: Die isthmischen Gedichte. Textkritisch hg., übersetzt und kommentiert, mit einer Analyse der pindarischen Epinikien von E.Thummer (Heidelberg 1969) 2, 136.Google Scholar
  66. die Übersetzung stammt von Johann Heinrich Voß, in: Homer: Ilias/Odyssee. In der Übertragung von J. H. Voß. Nach dem Text der Erstausgaben (Ilias [Hamburg 1793], Odyssee [Hamburg 1781]) mit einem Nachwort von W. H. Friedrich (München 1957) 762f.Google Scholar
  67. 97.
    Vgl. zum Begriff und seinen Diskussionszusammenhängen im 20. Jh. Helmut Peukert: Wissenschaftstheorie — Handlungstheorie — Fundamentaltheologie. Analysen zu Ansatz und Status theologischer Theoriebildung (Ff/M 21978) 305ff.Google Scholar
  68. 99.
    Stefan Lorenz Radt: Pindars zweiter und sechster Paian (Amsterdam 1958) 155;Google Scholar
  69. David C. Young: Three Odes of Pindar. Mnemosyne Suppl. 9 (Leiden 1968) 32 mit Anm. 4: »The use of the relative in transitions to, from, or within a myth is not limited to pronouns;Google Scholar
  70. 105.
    Vgl. Bernhard Böschenstein: Die notwendige Unauflöslichkeit. Reflexionen über die Dunkelheit in der deutschen und französischen Dichtung (von Hölderlin bis Celan), in: Zeitenwende 46 (1975) 329–344.Google Scholar
  71. 106.
    Vgl. Max Kommerell: Hölderlins Hymnen in freien Rhythmen, in: Gedanken über Gedichte (Ff/M 1943) 476.Google Scholar
  72. 107.
    Vgl. die Reflexionen auf die Gestalt und Bedeutung der Frage »aber was ist diß?« im Kontext von Mnemosyne (StA II, 198, 34) bei Gerhard Kaiser: Geschichte der deutschen Lyrik von Goethe bis Heine. Ein Grundriß in Interpretationen Bd. 2 (Ff/M 1988) 525 mit Anm. 82;Google Scholar
  73. 108.
    Dieter Henrich: Der Gang des Andenkens. Beobachtungen und Gedanken zu Hölderlins Gedicht (1986) 138;Google Scholar
  74. vgl. dagegen Eric L. Santner: Sober Recollections: Hölderlins De-idealization of Memory in »Andenken«, in: The Germanic Review 60 (1985) 16–22.CrossRefGoogle Scholar
  75. 109.
    Renate Böschenstein-Schäfer: Bericht über die Arbeitsgruppe »Mythische Vorstellungsformen im Hymnenfragment ›Der Vatikan‹«, in: HJb 27 (1990/91) 329f;Google Scholar
  76. zur poetischen Sprache von Hölderlins Spätwerk vgl. auch Gerhard Kurz: Hölderlins poetische Sprache, in: HJb 23 (1982/83) 34–53.Google Scholar
  77. 110.
    Diesen Begriff prägte Anke Bennholdt-Thomsen in dem Aufsatz: Auf der Suche nach dem Erinnerungsort, in: Celan-Jahrbuch 2 (1988) 7–28;Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1997

Authors and Affiliations

  • Helmut Hühn

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