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Ein Musikalien-Inventar des 17. Jahrhunderts aus Langenburg

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Zusammenfassung

Das Musikleben am gräflichen Hof zu Langenburg am Ende des 17. Jahrhunderts erhellt aus drei inhaltlich einander ergänzenden Inventaren und einigen sie begleitenden Schriftstücken, die sich heute im Hohenlohe-Zentralarchiv auf Schloß Neuenstein befinden.1Sie zeugen von der schlimmen Zeit des sog. Pfälzischen Krieges. In den Jahren 1688–1689 hatten zahlreiche französische und kaiserliche Truppen die Grafschaft Hohenlohe durchzogen und verwüstet, und die Grafen versuchten, sich und ihr Land so gut wie möglich loszukaufen. Graf Johann Friedrich I. von Hohenlohe-Neuenstein schrieb damals: »Wir sind in französischer Gewalt. Gottes Güte ist es, daß wir nicht gar aus sind (vgl. Klagelieder Jeremiae 3,22). Der Höchste stehe uns bei in dieser harten Zeit, da das Land mit Quartierhalten und Durchzügen fast den gänzlichen Ruin vor Augen hat.«2

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Notizen

  1. 2.
    Adolf Fischer,Geschichte des Hauses Hohenlohe I/II, Stuttgart 1866–1871 (Nachdruck:Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte und Heimatkunde in Württembergisch FrankenBd. 2, Gerabronn-Crailsheim 1991), Teil II/2, S. 47.Google Scholar
  2. 6.
    Helmut Schick,Zur Musikpflege in der ehemaligen Reichsstadt Hall, in: Württembergisch Franken Jahrbuch 1990, S.13–34, hier S.122.Google Scholar
  3. 9.
    Vgl. Johann Samuel Welter,Das geistliche Werk(=Denkmäler der Musik in Baden-WürttembergBd. 1), München 1993.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1994

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