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Die Arbeiten von Lenz zu den Soldatenehen. Ein Bericht über die Krakauer Handschriften

  • David Hill
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Zusammenfassung

Die von Sigrid Damm besorgte Ausgabe der Werke und Briefe von Lenz1 hat der gegenwärtigen Welle von Interesse an Lenz, von dem dieser Band Zeuge ist, einen entscheidenden Impuls gegeben. Obwohl sie sofort zur Standardausgabe wurde, erhob sie weder den Anspruch, textkritisch die genaue Form der Lenzschen Handschriften wiederzugeben, noch den, vollständig zu sein, und in den darauffolgenden Jahren provozierte sie die Publikation von mehreren einzelnen Texten in Ausgaben, die sie korrigierten oder ergänzten. Es besteht sicherlich ein Bedürfnis nach einer solchen Leseausgabe, aber es besteht nicht weniger das Bedürfnis nach einer Ausgabe, die den Ansprüchen einer wissenschaftlich fundierten historischkritischen Ausgabe gerecht wird.2 Die wahrscheinlich größte Gruppe von noch nie gedruckten Lenz-Handschriften ist diejenige, die sich im Kasten IV der Sammlung Lenz-Handschriften (»Lenziana«) in der Biblioteka JagielIonska, Krakau, befindet.3 Der Zweck dieses Aufsatzes ist es, einen ersten Bericht über den Inhalt dieses Kastens zu geben.

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Notizen

  1. 1.
    Jakob Michael Reinhold Lenz, Werke und Briefe in drei Bänden, Leipzig, 1987; im folgenden zitiert als ›Damm‹.Google Scholar
  2. 27.
    S. Arthur O. Lovejoy, The Great Chain of Being, Harvard, 1964.Google Scholar
  3. 36.
    S. Hubert Gersch und Stefan Schmalhaus, Die Bedeutung des Details: J. M. R. Lenz, Abbadona und der ›Abschied‹, Germanisch-Romanische Monatsschrift, 1991, 41, S. 385–412.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1994

Authors and Affiliations

  • David Hill
    • 1
  1. 1.BirminghamUK

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