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Zwei Märchen von J. M. R. Lenz oder ›Anmerkungen über die Erzählung‹

  • John Osborne
Chapter

Zusammenfassung

Nach den drei großen Dramen und der Straßburger Lyrik bilden Werke der erzählenden Prosa, der Briefroman ›Der Waldbruder‹, und die beiden moralischen Erzählungen ›Zerbin oder die neuere Philosophie‹ und ›Der Landprediger‹ die dritte wichtige zusammenhängende Gruppe von dichterischen Werken innerhalb des Lenzschen Oeuvres. Ihr gemeinsamer Ursprung in der Zeit zwischen Ende 1775 und Frühjahr 1777 deutet auf eine bewußte Abkehr von der dramatischen Gattung nach den auch von Lenz als Höhepunkt betrachteten ›Soldaten‹.2 Der ausdrückliche Hinweis auf litera rische Modelle bestätigt den experimentellen Charakter dieser ersten Versuche in der für Lenz neuen Gattung: ›Zerbin‹ wird nämlich als ›eine Erzählung in Marmontels Manier‹ und ›Der Waldbruder‹ als ›ein Pendant zu Werthers Leiden‹ bezeichnet.

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Notizen

  1. 2.
    Lenz, J. M. R: Werke und Briefe in 3 Bänden. Hg. von Sigrid Damm. Leipzig 1987. S. den Brief vom 23.07.1775 an Herder; III, 329.Google Scholar
  2. 4.
    Wurst, Karin A.: Überlegungen zur ästhetischen Struktur von J. M. R. Lenz’ Der Waldbruder ein Pendant zu Werthers Leiden. In: Neophilologus 74 (1990), S. 70–86 (S. 70).Google Scholar
  3. 10.
    Menz, Egon: Lenzens Weimarer Eselei. In: Goethe Jahrbuch 106 (1989), S. 91–109.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1994

Authors and Affiliations

  • John Osborne
    • 1
  1. 1.WarwickUK

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