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»Der Engländer«. Ein Endpunkt im Dramenschaffen von J. M. R. Lenz

  • Johannes Glarner
Chapter

Zusammenfassung

Sucht man nach den Gründen für die merkwürdigen Stilisierungen, die dazu geführt haben, daß uns Lenz’ Leben als so imaginär und sein Werk gleichzeitig als so direkt autobiographisch erscheinen, landet man, wie so oft, wenn man sich mit diesem zappelnden Genie aus dem hohen deutschrussischen Norden beschäftigt1, bei seinem persönlichen Verhältnis zum eigenen Vater. Man weiß, daß Jakob — das vierte von acht Kindern — der Lieblingssohn des Pastors Christian David Lenz war; man weiß, daß er, wie sein älterer Bruder, vom Vater zum Theologiestudium und zur Pastorenlaufbahn bestimmt war; und man weiß auch, was Jakob dann tat und wie es mit ihm herausgekommen ist.

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Notizen

  1. 2.
    Karl Freye, Lenzens Knabenjahre, in: Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts 6., Berlin 1916, S. 182.Google Scholar
  2. 3.
    Jakob Michael Reinhold Lenz, Werke und Briefe in drei Bänden, hrsg. von Sigrid Damm, München und Wien 1987. Bd. 3, S. 7f.Google Scholar
  3. Sigrid Damm, Vögel die verkünden Land, Das Leben des Jakob Michael Reinhold Lenz, Berlin und Weimar 1985.Google Scholar
  4. Peter Szondi, Die Theorie des bürgerlichen Trauerspiels im 18. Jahrhundert, Frankfurt am Main 1973.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1994

Authors and Affiliations

  • Johannes Glarner
    • 1
  1. 1.ZürichSwitzerland

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