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Die Antihelden

  • Hans Günther
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Zusammenfassung

Dem heroischen Prinzip steht bei Gor΄kij von Anfang an als dessen Kehrseite das unheroische entgegen. Es ist höchst bezeichnend, daß er sich dezidiert von I.N. Potapenkos Roman Der Nicht-Held1 absetzt, wo die Ansicht vertreten wird, die Gegenwart — es handelt sich um die 80er Jahre des 19. Jahrhunderts — sei keine Epoche der großen Aufgaben und es komme daher auf eine Verbesserung des Lebens in kleinen Schritten an. Gor΄kij merkte 1933 an, der Roman habe mit seiner Theorie der »kleinen Taten« große Popularität erlangt und sei zur »Losung seiner Zeit« (SS XXVI, S. 424) geworden. Auf Potapenkos »Nicht-Helden« aber antwortete Gor΄kij mit seiner Losung des Heroischen.

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Anmerkungen

  1. 2.
    Vgl. A. Lunacarskij, »Russkij Faust«, Voprosy filosofa i psichologii 63 (1902), S. 789–793.Google Scholar
  2. 3.
    Vgl. D. Merežkovskij, »Grjaduščij Cham«, Poljarnaja zvezda 1905, S. 185–192.Google Scholar
  3. 4.
    N. Berdjaev, »Revoljucija i kul΄tura«, Poljarnaja zvezda 1905, H.1, S. 154.Google Scholar
  4. 5.
    Vgl. A. Flaker, » ›Gesunde‹ oder ›kranke‹ » Kunst«. In: »Die Axt hat geblüht….« Europäische Konflikte der 30er Jahre in Erinnnerung an die frühe Avantgarde . Katalog der Städtischen Kunsthalle, Düsseldorf 1987, S. 115–121.Google Scholar
  5. 7.
    M. Nordau, Entartung, Bd. 1, Berlin 1893, S. VII.Google Scholar
  6. 16.
    Vgl. etwa N. Berdjaev, »Revoljucija i kuLtura«, Poljarnaja zvezda 1905, H.l, S. 153, wo bei Gor΄kijs ein »antikulturelles Element des Rowdytums« konstatiert wird.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1993

Authors and Affiliations

  • Hans Günther

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