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Idomeneo

Von der traditionellen Oper zum musikalischen Drama
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Zusammenfassung

Das Musikdrama Idomeneo re di Creta, ossia: Ilia ed Idamante (»Idomeneo, König von Kreta oder: Ilia und Idamantes«), ein Aufklärungswerk aus dem Geist des »Sturm und Drang«, ist die erste der sieben großen Opern, die Mozart zwischen 1780 und 1791 komponierte. Grenzüberschreitung wird zum Leitgedanken für Leben und Werk. Die dreiaktige Oper handelt von einem frevlerischen Gelübde und einem grausamen Menschenopfer. Alte Herrschaft geht zu Ende. Neues Menschenrecht kündigt sich an. Das im Autograph — damals gebräuchlich für eine musikalische Tragödie — als dramma per musica bezeichnete Werk ist Mozarts Durchbruch zur »großen opera«, wie der Komponist das Stück am liebsten nannte. Vier Figuren, deren Leid und Leidenschaften bestimmen die Handlung: der aus dem Krieg gegen die Trojaner heimkehrende Kreterkönig Idomeneo, sein Sohn Idamante, die auf Kreta gefangene trojanische Prinzessin Ilia und Elettra, die Tochter des griechischen Königs Agamemnon. Mozart schrieb Idomeneo als Auftragsarbeit für die Karnevalssaison 1780/81 am Hof des Münchner Kurfürsten Karl Theodor. Im Herbst 1780 begann Mozart die Komposition in Salzburg und vollendete sie als »work in progress« in München, wo er am Montag, den 6. November 1780, mittags um ein Uhr, eintraf. Die Uraufführung, die zunächst für den 20. Januar 1781 vorgesehen war und wegen intensiver, von Mozart geleiteter Proben verschoben werden mußte, fand schließlich am 29. Januar 1781 im Cuvilliés-Theater, dem neuen Hoftheater der Münchner Residenz, statt.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1996

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