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Berio, Luciano

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Zusammenfassung

Wie viele italienische Komponisten seiner Generation wurde B. durch die Erfahrung des Faschismus geprägt, der ihn während der Jahre seiner Entwicklung an jedem Kontakt mit der Musik seiner Zeit hinderte. B. bewahrte sich aus dieser Zeit ein bestimmtes Mißtrauen gegenüber dogmatischen Ansichten. Zwei Persönlichkeiten spielten während seiner Entwicklungsphase eine wesentliche Rolle: erst Dallapiccola, dessen Einfluß in Werken wie Due Pezzi (1951), Cinque Variazioni (1952-53) oder Chamber Music (1953) durchscheint; dann Maderna, dem B. freundschaftlich sehr eng verbunden war: »Ich verdanke es größtenteils Bruno, daß ich mich den seriellen Methoden angenähert habe« (Intervista, 66).

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Literatur

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