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Bach, Johann Christian

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Zusammenfassung

Der jüngste Bach-Sohn gehört im 18. Jahrhundert einer neuen, kosmopolitischen Komponistengeneration an. Zeitlebens äußerst beliebt und geschätzt, hat B. Werke in nahezu allen Gattungen vorgelegt, die ihn als Kenner vieler Stile und Techniken ausweisen. Der Bogen spannt sich von geistlicher Musik bis zur Oper, von Kammermusik bis zum Doppelorchester in der Sinfonik. Seine geistlichen Werke entstanden größtenteils in der Mailänder Zeit (1755-62). Außer dem 1770 in London geschriebenen, einzigen Oratorium Gioas, Re di Giuda, gibt es rund 35 meist liturgisch gebundene Werke des 1757 zum Katholizismus konvertierten Komponisten. In seiner Eigenschaft als Domorganist schrieb B. eine Reihe großangelegter Werke, die sich ebenso durch weltliche Italianità wie durch kontrapunktische Arbeit des strengen Stils auszeichnen. Das doppelchörige Dies irae c-moll (1757) belegt bereits den hervorragenden Melodiker, aber auch die konsequente Schule des Vaters und des Bolognesers Padre Martini.

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