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Einleitung

  • Harald Borges
Chapter

Zusammenfassung

Vierhundert Gelehrte, bei eher mehr als minder lebendigem Leibe mit den von ihnen so außerordentlich verehrten eigenen Schriften oder solchen aus der Vergangenheit beerdigt, stehen am Ende der klassischen Epoche chinesischen Denkens. Aber ihre Grablegung — sofern diese Beerdigung überhaupt stattgefunden hat, was nicht ganz unumstritten ist — war nicht nur eine historisch lange nachwirkende Mißhelligkeit, sondern markiert vor allem einen der wichtigen Schnittpunkte chinesischer Geistesgeschichte: die gewaltsame Einigung der heterogenen chinesischen Einzelstaaten unter dem Herrscher der Qin. Teile dessen, was heute als »China« bezeichnet wird, waren um −221 zum ersten Mal seit legendärer Vorzeit ein nicht nur nominell einheitlich beherrschtes Gebiet geworden.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Zitiert nach Jenseits der Großen Mauer, 64.Google Scholar
  2. 2.
    Zitiert nach Franke, China und das Abendland, 70.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1993

Authors and Affiliations

  • Harald Borges

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