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Stereotypen und Typologie

  • Michael Rohrwasser
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Zusammenfassung

»Wir Ex-E müssen jeder den eigenen Weg finden. Manche enden katholisch, andere paranoisch, andre stockkonservativ — wenige richtig normal. Eine Gegengemeinschaft gibt es nicht.« Arthur Koestler an Alfred Kantorowicz [1].

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Anmerkungen

  1. 19.
    A. Kantorowicz 1959, 28; H. Müller: Ich bin ein Neger. Diskussion mit H. Müller. Darmstadt 1986, S. 25.Google Scholar
  2. 22.
    Sperber 1961/1976, 10 — P. Istrati: Vers l’autre flamme. Paris: Editions Rieder 1929 (dt.: Drei Bücher über Sowjetrußland).Google Scholar
  3. 23.
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    Peter Sloterdijk (Kritik der zynischen Vernunft. Frankfurt 1983, Bd.I, S. 363) gibt der völkische Ideologie zuviel Ehre — als Ideologie war sie wohl nie sonderlich anziehend und überzeugend.Google Scholar
  6. 41.
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  7. 50.
    »Und eine — selbst schmerzliche — Wahrheit kann nur verletzen um zu heilen«, schreibt Gide im Vorwort zu »Retour de l›U.R.S.S.«; Lew Kopelew beruft sich auf Goethe: »Es gilt allein, was Goethe sagte: ›Schädliche Wahrheit, ich ziehe sie vor dem nützlichen Irrtum. Wahrheit heilet den Schmerz, den sie vielleicht uns erregt‹« (1983 a, 9); Koestler zitiert 1938 bei seiner Lösung von der Partei Thomas Mann: »Eine schädliche Wahrheit ist besser als eine nützliche Lüge« (1949/1952, 70; vgl. 1971, 297 f). Bodo Uhses kommentiert im Tagebuch: »Abends 〈…〉 hielt 〈Koestler〉 eine Schlußansprache 〈…〉. ›Gegen die nützliche Lüge und für die schädliche Wahrheit.‹ Ich hatte neulich schon so ein Gespräch mit ihm, wobei er von neuer Moral sprach. Heute hatte er für die widrigen Worte viel Beifall gefunden und saß nachher finster brütend herum. ›Man sieht ja, wo das hinführt, wenn man abgleitet.‹ Das kommt aus seinem Mund. Er ist also wieder in Dostojewski-Stimmung 〈…〉. Was haben ihm die langen Tage in der Todeszelle angetan?« (1938 / 1981, I 370f)Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1991

Authors and Affiliations

  • Michael Rohrwasser

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