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«Es ist Ein Schnitter / Heisst der Tod …»

  • Elfriede Moser-Rath
Chapter

Zusammenfassung

Die Verszeile stammt aus einem Flugblattlied von 1638, «gesungen zue Regenspurg, da ein hochadeliche junge Blumen onversehen abgebrochen im Jenner 1637», dessen erste Strophe in Totenpredigten der Barockzeit oft zitiert wurde, so z.B. von Abraham a Sancta Clara in seinem Traktat Grosse Todten-Bruderschafft von 1680:

«Da kompt ein Schnitter der heißt der Todt:

Hat Gwalt vom grossen GOTT /

Jetzt wetzt er das Messer /

Es geht schon vil besser:

Bald wird er drein schneiden /

Wir müssens nur leyden /

Hüt dich schöns Blümelein.»

Zu diesem Lied, das Achim von Arnim und Clemens Brentano mit ihrer Sammlung Des Knaben Wunderhorn im 19. Jahrhundert wieder populär gemacht haben, bemerkte Goethe: «Katholisches Kirchen-Todeslied; verdiente protestantisch zu sein.»

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1991

Authors and Affiliations

  • Elfriede Moser-Rath

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