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  • Michael Winter
  • Peter Habermehl
  • Marlis Krüger
  • Wilhelm Schmidt-Biggemann
  • Steven Gillies
  • Ernst Peter Fischer
  • Wolfgang Zimmermann
  • Ekkehard Martens
  • Hans Jörg Sandkühler
  • Werner Brede
  • Peter Christian Lang
  • Klaus-Dieter Zacher
  • Maria Schorpp
  • Otto A. Baumhauer
  • Werner Beierwaltes
  • Werner Goldschmidt
  • Luc Deitz
Chapter

Zusammenfassung

Nicht nur die Gebeine verschwinden, sondern auch der gesamte Nachlaß. Seine Gedanken, sein Werk werden schon gegen Ende seines Lebens totgeschwiegen. Kein Historiker im angloamerikanischen Bereich wagt es, sich mit ihm außer in Schmähschriften auseinanderzusetzen. Der Mann ist im gesamten 19. Jahrhundert in England und Amerika eine Unperson. Nur Darwin wurde so angefeindet wie er. Doch P. ist der Begründer der amerikanischen Unabhängigkeit und der amerikanischen Demokratie. Er gab dem Land den Namen »Vereinigte Staaten von Amerika«, und er ist der geistige Vater der amerikanischen wie auch der republikanischen französischen Verfassungen von 1791 und 1793. Seine Ideen reichen bis zu einer vereinten demokratischen europäischen Republik, und er träumt zeitlebens davon, daß alle Staaten der Welt nach einer demokratischen Verfassung regiert werden, die auf den Menschenrechten beruht. 1792 schreibt er im zweiten Teil seines Hauptwerks The Rights of Man (Die Rechte des Menschen): »Soviel sich vorhersehen läßt, kann vielleicht in der Folge Europa eine einzige große Republik bilden und der Mensch in dieser vollkommen frei sein.« Garant, Vorkämpfer und Schutzmacht dieser Freiheit in der Welt sind die Vereinigten Staaten. Für kurze Zeit gegen Ende seines Lebens, enttäuscht von Amerika, sieht er sogar Napoleons Frankreich als eine solche Schutzmacht. Er war Revolutionär zweier Welten. Mit der Feder und zu Pferd an der Seite George Washingtons mit dem Gewehr in der Hand kämpft er für die amerikanische Unabhängigkeit. Er ist ihr größter Propagandist, macht diesen Gedanken erst populär und hilft mit allen Mitteln nach, wenn dieser zu erlahmen droht. P. ist der eigentliche Urheber der amerikanischen Utopie, Schutzmacht der freien Welt zu sein. Alle Naivität, mit der amerikanische Präsidenten diesen Anspruch immer wieder vertreten hat, haben in ihm ihren Ahnherrn. So schreibt er in seinem frühen Hauptwerk Common sense, das im entscheidenden Augenblick der Auseinandersetzungen zwischen den amerikanischen Kolonien und dem englischen Mutterland am 10. Januar 1776 erschien und den Verfasser über Nacht berühmt machte: »Amerika hat es in der Hand, die Welt neu zu beginnen.« Sein Aufruf zur Unabhängigkeit und zur Gründung einer demokratischen Republik auf der Grundlage der Menschenrechte war der letzte Anstoß zur amerikanischen Revolution von 1776.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1989

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