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Heinrich Heine (1797–1856)

  • Friedrich Sengle
Chapter

Zusammenfassung

Wenn einer beweisen will, daß die historische Forschung keinen Fortschritt, sondern nichts als einen ewigen Wechsel der gleichen Perspektiven kennt, braucht er nur auf das Nachleben Heinrich Heines hinzuweisen. Die Heinephilologie hat zahllose biographische, stilistische und zeitgeschichtliche Einzeltatsachen festgestellt. Sie ist in editorischer Hinsicht rührig gewesen, auch abgesehen von den neuerdings in Gang gebrachten, großangelegten historisch-kritischen Ausgaben in Düsseldorf und Weimar. Außerdem bezeugt eine lange Reihe von mehr oder weniger wissenschaftlichen Gesamtdarstellungen die große Bedeutung, die der Dichter in der literarischen Welt besitzt. Heine ist der einzige Jungdeutsche, der sich gegenüber den neuentdeckten Dichtern der Biedermeierzeit behaupten konnte. Trotzdem sind wir von einem auch nur halbwegs einheitlichen Heinebild fast noch so weit entfernt wie vor hundert Jahren. Wer über die Geschichte der Heinebeurteilung unterrichtet war, mußte während des Heinejubiläums von 1956 mit großer Bestürzung feststellen, daß die abgedroschensten Argumente für und gegen Heine eine Art Unsterblichkeit erlangt zu haben scheinen. Auch das Dilemma des alten Denkmalstreits haben wir wieder, in der Auseinandersetzung um die Benennung der neuen Universität Düsseldorf und in dem unvermeidlichen kommunistischen Mißbrauch dieser »Bürgerinitiative«. Manche meinen, diese Streitereien um Heine seien ein Zeichen für die unsterbliche Aktualität des großen Geistes. Ich persönlich halte es für wahrscheinlicher, daß wir es hier mit einem der Geistesmechanismen, an denen die Menschheit so reich ist, zu tun haben.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Schon Helene Herrmann, Studien zu Heines Romanzero, Berlin 1906, S. 9.Google Scholar
  2. 2.
    Die Ausnahme Heinrich Heine, in: H. M., Von Lessing bis Thomas Mann, Wandlungen der bürgerlichen Literatur in Deutschland, Pfullingen (1959), S. 275, wiederholt S. 276. S. 283 heißt es, im Widerspruch dazu: »Als Aufklärer wird Heine zum Gegenspieler der romantischen Schule in Deutschland«. Lessing, Luther werden genannt (ebd.), womit freilich nur ein kleiner Teil der Heine prägenden Traditionen erfaßt wird.Google Scholar
  3. 4.
    Beiträge zur Geschichte der neuesten Literatur I, 88 nach Lucien Calvié, Heine und die Junghegelianer, in: Internationaler Heinekongreß Düsseldorf 1972, Referate und Diskussionen, Hamburg 1973, S. 307–317, Zitat S. 311.Google Scholar
  4. 6.
    Siegbert S. Prawer, Heine, The Tragic Satirist. A Study of the Later Poetry 1827–1856, Cambridge 1961, S. 201.Google Scholar
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  6. 10.
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  7. 11.
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  10. 19.
    Zu dem historischen Zusammenhang, in dem Heines veröffentlichte Rußlandaussagen stehen, vgl. Clara Hollosi, The Image of Russia in Heine’s Reisebilder, in: Heine-Jb. Jg. 15 (1976), S. 23–37.Google Scholar
  11. 20.
    Leo Kreutzer, Heine und der Kommunismus, Göttingen 1970, S. 38.Google Scholar
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  14. 23.
    Sehr gut dokumentiert ist der Aufsatz von Jean Pierre Lefebvre, Marx und Heine, in: Internationale Heine-Konferenz Weimar 1972, S. 41–61.Google Scholar
  15. 26.
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  17. 27.
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    Manfred Windfuhr, Heinrich Heine, Revolution und Reflexion, Stuttgart 1969, S. 216.Google Scholar
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  25. 40.
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  26. 41.
    Heinrich Heine, in: M. H., Vernunft und Rebellion, Aufsätze zur Gesellschaftskritik in der deutschen Literatur, München 1969, S. 42.Google Scholar
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  28. 43.
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  37. 59.
    Vgl. auch Walter Hinck, Ironie im Zeitgedicht Heines, in: Internationaler Heine-Kongreß, Düsseldorf 1972, Referate und Diskussionen, Hamburg 1973, S. 81–104, hier S. 87.Google Scholar
  38. 60.
    Fanny Lewald über ein Gespräch mit Heine am 14. 3. 1848 (Gespräche mit Heine, hg. v. Heinrich Hubert Houben, Potsdam 21948, S. 654).Google Scholar
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    Marie Lahy-Hollebecque, L’humour lyrique, in: Europe, Jg. 34, Nr. 125/126, Paris 1956, S. 92–114.Google Scholar
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    Vgl. z. B. Fritz Rexrodt, Heine und Voltaire. Eine Studie zur vergleichenden Literaturgeschichte, Diss. Marburg 1925.Google Scholar
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    Wolfgang Menzel, Die deutsche Literatur, Bd. 4, Stuttgart 21836, S. 335.Google Scholar
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    Heine: Elster VI, S. 451 ; IV, S. 499. Hoffmann: Vgl. Thomas Cramer, Das Groteske bei E. T. A. Hoffmann, München 1966, (2. Aufl. 1970), S. 158–178.Google Scholar
  46. 78.
    Hier und im folgenden Satz stütze ich mich auf den wichtigen, zu wenig bekannten Aufsatz des Romanisten Franz-Walter Müller, Deutsche und französische Romantik, in: Die deutsche Romantik im französischen Deutschlandbild, Fragen und Fragwürdigkeiten, Braunschweig 1957, S. 91–111.Google Scholar
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    Wolfgang Kuttenkeuler, Heinrich Heine. Theorie und Kritik der Literatur, Stuttgart u. a. 1972, S. 46, 101.Google Scholar
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    Friedrich von Gentz: Brief vom 22. 9. 1830 (an Rahel Levin), in: Das Biedermeier im Spiegel seiner Zeit, hg. v. Georg Hermann, Oldenburg und Hamburg 1965, S. 143 f.Google Scholar
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    Vgl. meinen Vortrag: Atta Troll, Heines schwierige Lage zwischen Revolution und Tradition, in: Internationaler Heine-Kongreß Düsseldorf 1972 (Heine-Studien, hg. v. Manfred Windfuhr) , Hamburg 1973, S. 23–49, bes. S. 49: »Heine ist weder ein liberalistischer noch ein sozialistischer Ideologe, sondern ein Skeptiker, der weiß, daß jede Utopie, jede ohne Ausnahme, weltfremd, eine neue Art von Theologie ist«. Es folgt der Vorschlag, durch Abbau der erwähnten gegensätzlichen Ideologien dem Dichter und dem Frieden in der ganzen Welt näherzukommen.Google Scholar
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    Herbert Neumaier, Der Konversationston in der frühen Biedermeierzeit 1815–1830, Diss. München 1972, Bergatreute 1974, S. 312 ff.Google Scholar
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    Helge Hultberg, Heine und Oehlenschläger, in: Nerthus, Nordisch-deutsche Beiträge, Bd. 2 (1969), S. 186–189, Zitat S. 189.Google Scholar
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    Heinrich Heines Fragment: Der Rabbi von Bacharach, eine kritische Studie, Diss. München 1907, S. 112.Google Scholar
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    Ich denke an die unwirsche Rezension Kuttenkeulers von Wadepuhls Heinrich Heine, Sein Leben und seine Werke, Köln und Wien 1974, in: Germanistik Bd. 16 (1975), S. 504. Dieser Heineforscher war nie mein Freund, aber er hat auf diesem Gebiet Verdienste, die eine etwas weniger jugendbewegte, nämlich historische Einstellung der neuen Heinejünger zu einem alten Kollegen erwarten ließen.Google Scholar
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  79. 140.
    Inzwischen versuchte Hans-Peter Bayerdörfer den Nachweis zu führen, daß »die Bedeutung des jungen Dingelstedt… vorwiegend in dem [liegt], was er für Heines dichterische Entwicklung zu Beginn der vierziger Jahre bedeutet«. Er habe durch die Einführung der »Reisebild-Stilistik« in das politische Versgedicht Heines spätere Lyrik und Versepik entschieden beeinflußt: Laudatio für einen Nachtwächter, Marginalien zum Verhältnis von Heine und Dingelstedt, in: Heine-Jb., Jg. 15 (1976), S. 89 f.Google Scholar
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    Michael Werner, Genius und Geldsack. Zum Problem des Schriftstellerberufs bei Heinrich Heine, Hamburg 1978, S. 100–111.Google Scholar
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    Jeffrey L. Sammons, Special Report. Phases of Heine Scholarship, 1957–1971, in: GQ, Bd. 46, H. 1 (1973), S. 67.Google Scholar
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    Werner, Heines »Reise von München nach Genua« im Licht ihrer Quellen, in: Heine-Jb., Jg. 14 (1975), S. 24–46, Zitat S. 40. Wichtig sind auch noch Erich Loewenthals Studien zu Heines Reisebildern, Berlin und Leipzig 1922, sowie Hermands psychologisch interessante, aber völlig unkritische Versuche: Der frühe Heine. Ein Kommentar zu den Reisebildern, München 1976.Google Scholar
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    Jürgen Jacobs, Zu Heines »Ideen. Das Buch Le Grand«, in: Heine-Jb. Jg. 7 (1968), S. 3–11.Google Scholar
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    Nigel Reeves, Heinrich Heine, Poetry and Politics, Oxford 1974, S. 124.Google Scholar
  89. 160.
    Ebd., S. 191 f. Vgl. auch Hartmut Kircher, »Wie schlecht geschützt ist Israel«, in: Heine-Jb., Jg. 11 (1972), S. 38–55.Google Scholar
  90. 164.
    Käte Hamburgers Kritik überzeugt mich nicht: Er »scheiterte… wie überall, wo er gegen sein Talent zum Romancier werden wollte« (Zur Struktur der belletristischen Prosa Heines, in: Untersuchungen zur Literatur als Geschichte, Festschrift für Benno von Wiese, Berlin 1973, S. 299). Es käme darauf an, nicht von einem bestimmten Gattungsbegriff oder von einem bestimmten, auf Heine bezogenen Begriff der »Struktur der belletristischen Prosa« aus zu interpretieren, sondern das Werk in seiner einmaligen Struktur und Stimmung, im Vergleich mit Heines erkennbaren Vorbildern, zu verstehen.Google Scholar
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    »Atta Troll«. Heines schwierige Lage zwischen Revolution und Tradition, S. 23–49. Vgl. auch Wadepuhl, Atta Troll, Heines Sommernachtstraum, in: duitse kroniek, Jg. 25 (1973), S. 1–26.Google Scholar
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    Sammons, Heinrich Heine. The Elusive Poet, New Haven and London 1969, S. 123.Google Scholar
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    Robert E. Stiefel, Heine’s Ballet Scenarios, in: GR, Bd. 44 (1969), S. 187–198.Google Scholar
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    Wolfdietrich Rasch, Tanz als Lebenssymbol im Drama um 1900, in: W. R., Zur deutschen Literatur seit der Jahrhundertwende, Gesammelte Aufsätze, Stuttgart 1967, S. 58–77.Google Scholar
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    Erhard Weidl, Heinrich Heines Arbeitsweise, Kreativität der Veränderung, Hamburg 1974, S. 95.Google Scholar

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  • Friedrich Sengle

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