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Dinge und Sorten (L3)

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Zusammenfassung

Mit L 2 haben wir die Subjekt-Prädikat-Struktur des singulären, deskriptiven Satzes in ihrer primitivsten Form eingeführt. Ein typischer Satz dieser Art ist dieses Ding ist rot. Damit ein solcher Satz verwendungsfähig ist, müssen aber, so haben wir gesehen, neben singulären Termini und Wahrnehmungsprädikaten eine nicht unbeträchtliche Zahl anderer sprachlicher Mittel verfügbar sein, mit denen zusammen ein solcher Satz erst funktionsfähig ist: andere singuläre Termini, die zusammen eine Verweisungsgruppe bilden, Dummy-Sortale, ein Ausdruck zur Markierung der Reidentifikation (derselbe), räumliche und zeitliche Relationsausdrücke und Namen. Wenn wir das Grundgerüst des elementaren deskriptiven Satzes als Ausdruck zur Identifikation eines Gegenstands in Kombination mit einem charakterisierenden Ausdruck, der diesem Gegenstand zugeschrieben wird, einmal vorgeben, so können wir zwei Fragen stellen. Einmal: welche Arten von Ausdrücken können in diese beiden Funktionsstellen des Satzes eingesetzt werden; und zweitens: läßt sich etwas nicht nur zu den Unterschieden dieser Ausdrükke, sondern zu der Reihenfolge sagen, in der diese Ausdrücke auf der Basis des einfachen Satzes ausdifferenziert werden? Die erste Frage wird man so verstehen müssen, daß nach den Ausdrücken gefragt wird, die in unserer Alltagssprache unterschieden werden können, und nach deren Unterschieden.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1979

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