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Die staatliche Entwicklung Mitteldeutschlands 1938

  • Volker Wahl
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Zusammenfassung

An dem geographischen Raum Mitteldeutschland, den neuere wissenschaftliche Forschung auch als den obersächsisch-thüringischen bezeichnet, haben heute staatlich im wesentlichen vier deutsche Länder Anteil. Im Norden liegt die preußische Provinz Sachsen, deren Gebiet das ostwestlich sich erstreckende Land Anhalt umschließt. Im Südwesten breitet sich das jüngste der deutschen Länder, Thüringen, aus, und den Südosten nimmt das Land Sachsen ein. Mit starker Verzahnung und Verflechtung stehen diese staatlichen Gebilde nebeneinander, und vielfach liegen Teile des einen eingesprengt mitten im Bereich des anderen. In dieser Bildung ist Mitteldeutschland kein altes staatliches Gefüge; es hat dieses politische Gesicht erst am Anfang des vorigen Jahrhunderts und in seinem südwestlichen Teile sogar erst vor noch nicht ganz zwei Jahrzehnten erhalten. Daß es aber gerade zu dieser staatlichen Gliederung gekommen ist und daß diese Länder so und nicht anders geformt sind, das läßt sich nur geschichtlich begreifen, ist nur zu verstehen aus den Schicksalen, die deutsches Land und deutsches Volk auf diesem Raume erlebt haben.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2003

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  • Volker Wahl

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