Advertisement

„Vierstimmige Choraele, aus den Kirchen Stücken des Herrn J. S. Bachs Zusammen Getragen“

Eine Handschrift Carl Friedrich Faschs in der Bibliothek der Sing-Akademie zu Berlin
  • Hans-Joachim Schulze
Chapter

Zusammenfassung

Die hier vorzustellende Quelle1 ist einerseits aus mancherlei Gründen — zuletzt wegen der erschwerten Erreichbarkeit infolge ihrer Verlagerung nach Kiew — bisher nicht ausgewertet worden, wird andererseits für die Neue Bach-Ausgabe nach dem Erscheinen der zuständigen Bände wohl auch nicht mehr herangezogen werden und verdient schon deshalb eine etwas eingehendere Betrachtung.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notizen

  1. 1.
    Erste Erwähnung bei F. Welter, Die Musikbibliothek der Sing-Akademie zu Berlin. Versuch eines Nachweises ihrer früheren Bestände, in: Sing-Akademie zu Berlin. Festschrift zum 175jährigen Bestehen, hrsg. von W. Bollert, Berlin 1966, hier S. 35.Google Scholar
  2. Welter fußt auf einem Besitzkatalog K. F. Zelters, vergleiche Th. Richter, Bibliotheca Zelteriana. Rekonstruktion der Bibliothek Carl Friedrich Zelters. Alphabetischer Katalog, Stuttgart Weimar 2000, S. 42, Nr. 242: Bach, J. S. Vierstimmige Choräle, zusammengetragen und geschrieben v. Fasch (Catalog, C. IV, Nr. 812). Bei der Quelle mit der Kiewer Inventar-Nr. 818 handelt es sich um einen braungelben Pappband mit rotem goldgeprägten Rückenschild und folgender Einrichtung: Vorsatz leer, S. I Titel Vierstimmige I Chorœle, I aus den Kirchen Stücken des [seel. überschrieben mit:] Herrn I J. S. Bachs I zusammen getragen, S. II-IV leer, V-XVI alphabetisches Register, XVII-XVIII leer, Bl. 8r-91r Musik, weitere Seiten nur rastriert; Papierformat 19,5 x 16 cm, Wasserzeichen undeutlich (im Falz) bzw. Monogramm FR (nur Registerteil) bzw. GROSCAMMIN (nur Vorsatz, Zutat aus der Ära K. F. Zelters).Google Scholar
  3. 7.
    Vergleiche U. Leisinger und P. Wollny, Die Bach-Quellen der Bibliotheken in Brüssel Mit einer Darstellung von Überlieferungsgeschichte und Bedeutung der Sammlungen Westphal, Fétis und Wagener, Hildesheim 1997 (= Leipziger Beiträge zur Bach-Forschung 2), S. 457, sowie dies, in: Bach-Jahrbuch 79, 1993, S. 140 f. Unter der Altsignatur ZC 811c finden sich in der Sammlung der Sing-Akademie ein Einzelblatt mit drei Choralsätzen (Klavierpartitur; Nr. 64, 121 und 123 unseres Inhaltsverzeichnisses; Zuweisung „von C. P. E. Bach“ im Kopftitel) sowie drei Blätter, wohl aus einem Choralbuch (Klavierpartitur; Nr. 132 und 133 des Inhaltsverzeichnisses; zugehörige alte Zählung als 129 und 130; zum Kopftitel jeweils autographer Zusatz „von CPEBach“; auf Bl. lr die letzten acht Takte des Satzes BWV 245/37).Google Scholar
  4. 9.
    H.-J. Schulze, „150 Stück von den Bachischen Erben“. Zur Überlieferung der vierstimmigen Choräle Johann Sebastian Bachs, in: Bach-Jahrbuch 69, 1983, S. 81–100, hier S. 85.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2003

Authors and Affiliations

  • Hans-Joachim Schulze

There are no affiliations available

Personalised recommendations