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Le petit N.

Die Niederlage des E. M. Cioran
  • Ulrich Schödlbauer
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Zusammenfassung

Wie man weiß, ist der Weg ins Nichts mit Hindernissen gepflastert. Kein Schriftsteller, der sich ihrer liebevoller und inständiger angenommen hätte als Cioran: fluchend, nörgelnd, ätzend und vergrätzt, immer aber mit dem Sinn für die großen und kleinen Pointen dieses Hindernislaufes, nach dem man bei der Konkurrenz von der Esoterikerfront vergeblich Ausschau hält. Zu fürchten ist allerdings, daß nur wenige Leser das komische Œuvre begreifen, das er einer eher desinteressierten Nachwelt hinterlassen hat. Auch wäre ich meiner eigenen Einschätzung keineswegs sicher, wäre ich nicht in meiner Studentenzeit eines schönen Tages die Stufen zur Wohnung des Verfassers hinaufgestiegen, um seine Bekanntschaft zu machen. Aus dem Besuch ging eine etwas schmalbrüstige Freundschaft hervor, deren Reiz für den alten Herrn wohl auch in der Neugier gründete, die er für alles Deutsche an den Tag zu legen pflegte.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Dasein als Versuchung, Frankfurt am Main 1983, S. 38 (838). Siehe auch: Geschichte und Utopie, Franfurt am Main 21980, S. 42f. Zitiert wird nach den gängigen deutschen Übersetzungen, die Seitenangaben in Klammern beziehen sich auf: E. M. Cioran, Œuvres, Paris (Gallimard) 1995. Bei Übersetzungen aus dem Rumänischen entfällt diese Angabe. — Neuere Literatur (Auswahl): Sylvie Jadeau, Cioran ou le Dernier homme, Paris 1990; Philippe Tiffreau, Cioran ou La dissection du gouffre, Paris 1991; Patrice Bollon, Cioran l’hérétique, Paris 1997; Richard Reschika, E. M. Cioran zur Einführung, Hamburg 1995.Google Scholar
  2. 5.
    Hans-Georg Gadamer, Volk und Geschichte im Denken Herders (Wissenschaft und Gegenwart, Nr. 14), Frankfurt am Main 1942.Google Scholar
  3. 8.
    Gabriel Liiceanu, Itineraires d’un vie: E. M. Cioran. Suivi de les continents de l’insomnie: entretien avec E.M. Cioran/Gabriel Liiceanu, Paris 1995.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2001

Authors and Affiliations

  • Ulrich Schödlbauer

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