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“Une mer à boire”

Die Strukturschichten des Romans und ihr Ermöglichungszusammenhang
  • Gerhard Kaiser
Chapter

Zusammenfassung

Als Thomas Mann am 23.05.43 mit der Niederschrift des “persönlichsten, in mehr als einem Sinn gewagtesten und für mich erregendsten meiner Bücher”41 beginnt, ist ihm durchaus bewußt, welch schwierige Aufgabe er sich mit der Umsetzung der Grundkonzeption in einen Roman gestellt hat. Nichts geringeres als die epische Integration mehrerer, relativ heterogener Stoffschichten zu einem Roman der Epoche war intendiert, so daß seine Klagen und Selbstzweifel ob der Größe der gestellten Aufgabe nicht weiter wundernehmen. An Helen T. Lowe-Porter schreibt der mitten im Schaffensprozeß sich befindende Autor am 28.09.45: “Entsetzlich! Es ist wieder ‘une mer à boire’. Ein Becken, in das allzuviel hineingeht, Deutschland, die Epoche, die Kunst, alles. Daß ich mich noch einmal auf so etwas einlassen mußte!”42

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2001

Authors and Affiliations

  • Gerhard Kaiser

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