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Interludium: »… wie von Feenhand«

  • Jens Bisky
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Zusammenfassung

Drei Traditionslinien, einander vielfach überschneidend, prägten die Entwicklung der Architekturästhetik von der Mitte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts: die klassizistische Ästhetik des Innenraums, von Italienreisenden entwickelt, das Programm einer Baukunst, die literarisch präfigurierte Vorstellungen evozieren sollte, wie es Hirschfelds Gartentheorie und die Charakterlehre enthielten, und die Gegenüberstellung der beiden reinen Stile »Griechisch« und »Gothisch « in der Spätaufklärung.

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Anmerkungen

  1. 4.
    Christoph Martin Wieland: Dschinnistan oder Auserlesene Feen- und Geistermärchen. Zürich 1992, S. 312.Google Scholar
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  • Jens Bisky

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