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Italienische Erfahrungen

  • Jens Bisky
Chapter

Zusammenfassung

Die Emanzipation des ästhetischen Urteils von den Regelwerken der Architekturtheorie und Geschmacksästhetik war mit Goethes Aufsatz »Von deutscher Baukunst« vollzogen, aber das Verfahren der Münsterbeschreibung war unwiederholbar und blieb aus äußeren wie inneren Gründen an den historischen und biographischen Augenblick der Niederschrift gebunden. Im Rückblick erscheint es keineswegs zufällig, dass der integrale Begriff des Kunstwerks zuerst an einem Gebäude dargestellt werden konnte, dem man bis dahin nur partielle Vorzuge zugesprochen und hüchstens eine Art halbierter Wertschätzung zugestanden hatte.

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Anmerkungen

  1. 2.
    J.W. von Archenholtz: England und Italien. Zweite, gänzlich umgearbeitete und beträchtlich vermehrte Ausgabe. Fünf Theile. Leipzig 1787.(Die erste Ausgabe in zwei Bänden erschien Leipzig 1785.)Google Scholar
  2. 4.
    Archenholtz, J. W. von: England und Italien. Zweite, gänzlich umgearbeitete und beträchtlich vermehrte Ausgabe. Fünf Theile. Leipzig 1787, Teil 4, S. 3.Google Scholar
  3. 5.
    Ebd., S. 17.Google Scholar
  4. 7.
    J. W. von Archenholtz: England und Italien. Zweite, gänzlich umgearbeitete und beträchtlich vermehrte Ausgabe. Fünf Theile. Leipzig 1787, Teil 4, S. 9.Google Scholar
  5. 8.
    Vgl. zur Geschichte der Italienreisen: L. Schudt: Italienreisen im 17. und 18. Jahrhundert. Wien 1959; Auch ich in Anadien. Kunstreisen nach Italien 1600–1900. Sonderausstellung des Schiller-Nationalmuseums. Hrsg. von Bernhard Zeller. Stuttgart 1966; Stefan Oswald: Italienbilder. Beiträge zur Wandlung der deutschen Italienauffassung. Heidelberg 1985; Rom-Paris-London. Erfahrungen und Selbsterfahrungen deutscher Schriftsteller und Künstler in den fremden Metropolen. Hrsg. von Conrad Wiedemann. Stuttgart 1988.Google Scholar
  6. 10.
    Heinses Briefe und Aufzeichnungen aus Italien werden im folgenden zitiert nach Wilhelm Heinse: Sämtliche Werke. Herausgegeben von Carl Schüddekopf. 10 Bde., Leipzig 1904–1925.Google Scholar
  7. 12.
    Wilhelm Heinse: »Über einige Gemälde der Düsseldorfer Galerie«. In: Bibliothek der Kunstliteratur. Band 2: Frühklassizismus. Herausgegeben von Helmut Pfotenhauer, Markus Bernauer und Norbert Miller. Frankfurt a. M. 1995, S. 253–321.Google Scholar
  8. 14.
    Allein Hanno-Walter Kruft geht auf die Beschreibung des Straßburger Münsters näher ein. Die älteren Arbeiten von Jessen (Karl Detlev Jessen: Heinses Stellung zur bildenden Kunst und ihrer Ästhetik. Zugleich ein Beitrag zur Quellenkunde des Ardinghello. Berlin 1901) und Zippel (Albert Zippel: Wilhelm Heinse und Italien. Jena 1930) gelangen über die unvollständige Zusammenstellung des Materials kaum hinaus. Grundlegend sind dagegen die Aufsätze von Kruft und Zeller (Hanno-Walter Kruft: »Wilhelm Heinses italienische Reise«. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, 41 (1967), S. 82–97; Hans Zeller: »Wilhelm Heinses Italienreise«. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, 42 (1968), S. 23–54). — Von merkwürdiger Blindheit für Heinses Kunsttheorie geprägt ist die Untersuchung von Rita Terras (Wilhelm Heinses Ästhetik. München 1972). — Eine kommentierte Edition der italienischen Aufzeichnungen Heinses steht noch aus.Google Scholar
  9. 21.
    »Jede Form ist lebendig, und es gibt eigentlich keine abstrakte. Alle Schönheit entspringt aus Art und Charakter, so wie jeder Baum aus seinem Keim wächst.« (W. Heinse: »Über einige Gemälde der Düsseldorfer Galerie«. In: Bibliothek der Kunstliteratur. Band 2: Frühklassizismus. Herausgegeben von Helmut Pfotenhauer, Markus Bernauer und Norbert Miller. Frankfurt a. M. 1995, S. 297)Google Scholar
  10. 37.
    Wilhelm Heinse: Ardinghello und die glückseligen Inseln. Eine Italiänische Geschichte aus dem sechzehnten Jahrhundert. Kritische Studienausgabe. Mit 32 Bildtafeln, Textvarianten, Dokumenten zur Wirkungsgeschichte, Anmerkungen und einem Nachwort herausgegeben von Max L. Baeumer. Stuttgart 1975.Google Scholar
  11. 38.
    Vgl. Hans Zeller: »Wilhelm Heinses Italienreise«. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, 42 (1968), S. 50/51.Google Scholar
  12. 69.
    Karl Philipp Moritz: Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788. In Briefen von Κ Ph. Moritz. 3 Teile. Berlin 1792–93. Teil 1, S. 182.Google Scholar
  13. 70.
    Ebd., S. 184.Google Scholar
  14. 71.
  15. 72.
    Ebd., Teil 2, S. 104.Google Scholar
  16. 73.
  17. 74.
    Vgl. dazu auch den Kommentar zu: Karl Philipp Moritz: Popularphilosophie, Reisen, ästhetische Theorie. Herausgegeben von Heide Hollmer und Albert Meier. Frankfort a. M. 1997, S. 1207 f.Google Scholar
  18. 75.
    Die Reinlichkeit hatte durchaus prosaische Gründe: St. Peter wurde regelmäßig gereinigt. Vgl. dazu J. W. von Archenholtz: England und Italien. Zweite, gänzlich umgearbeitete und beträchtlich vermehrte Ausgabe. Fünf Theile. Leipzig 1787, 4. Theil, S. 44f.Google Scholar
  19. 78.
    Karl Philipp Moritz: Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788. In Briefen von K. Ph. Moritz. 3 Teile. Berlin 1792–93, Teil 1, S. 184.Google Scholar
  20. 79.
    Vgl. zu Moritz’ italienischer Reise den exzellenten Aufsatz von Albert Meier: »Im Mittelpunkt des Schönen. Die metaphysische Aufwertung Roms in Karl Philipp Moritz’ ›Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786—1788‹«. In: Goethe Yearbook 6 (1992), S. 143–167.Google Scholar
  21. 80.
    Karl Philipp Moritz: Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788. In Briefen von K. Ph. Moritz. 3 Teile. Berlin 1792–93, Teil 3, S. 304.Google Scholar
  22. 81.
    »Was ich von Mirthenhainen und duftenden Wäldern früh in Dichtern las, und was der bloße Klang der Worte in schwachen Schattenbildern mir vor die Seele mahlte, das alles erhielt nun hier erst Wahrheit und Wirklichkeit, und dieser Anblick gewährt mir einen neuen Aufschluß in die Dichterwelt.« (Teil 2, S. 9) — Zurück in Berlin zog Moritz daraus auch theoretisch die Konsequenz: »Durch die gehörige Betrachtung des echten Schönen in der Poesie, muß der Geschmack zu der Schätzung und Betrachtung des Schönen in den Werken der bildenden Künste erst vorbereitet werden.« (K.Ph. Moritz: »Grundlinien zu einer vollständigen Theorie der schönen Künste«. Zitiert nach: Bibliothek der Kunstliteratur Band 3. Klassik und Klassizismus. Herausgegeben von Helmut Pfotenhauer und Peter Sprengel unter Mitarbeit von Sabine Schneider und Harald Tausch. Frankfurt a. M. 1995. S, 357)Google Scholar
  23. 84.
    K. Philipp Moritz: Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788. In Briefen von K. Ph. Moritz. 3 Teile. Berlin 1792–93, Teil 2, S. 49. -Weitere Beispiele: »Außer der Bequemlichkeit macht das Pflaster (in Neapel) auch immer einen schönen Anblick, wegen der Ordnung und Regelmäßigkeit, womit die zubereiteten Lavastücken aneinander gefugt sind. Alles kömmt einem hier so ausgearbeitet und vollendet vor, daß es einer neapolitanischen Straße nur an einer Decke von oben fehlt, um selber wieder wie ein Haus betrachtet zu werden« (Teil 2, S. 81/82). — »Daher mag es auch wohl kommen, daß der Korso so etwas Anziehendes hat. Man fühlt sich in dieser Straße gleichsam wie zu Hause« (Teil 2, S. 157).Google Scholar
  24. 85.
    Ebd., Teil 2, S. 156.Google Scholar
  25. 86.
    Ebd., Teil 2, S. 156/157.Google Scholar
  26. 87.
    Ebd., Teil 2, S. 156.Google Scholar
  27. 89.
    K. Ph. Moritz: Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788. In Briefen von K. Ph. Moritz. 3 Teile. Berlin 1792–93, Teil 1, S. 176.Google Scholar
  28. 90.
    Ebd., S. 181. Durch den Vergleich mit einem Berg wird die spätere Ablehnung des Höhenstrebens gotischer Bauten vorbereitet. In der »Kinderlogik« von 1786 hieß es: »Das stehende Haus ist ein großes Werk des Menschen, worin er sich gleichsam selbst übertroffen hat, indem eine solche Masse, die sich gleich einem Berge emporhebt, das Verhältnis seiner körperlichen Größe so weit übersteigt. (…) Die Häuser mit hohen spitzen Dächern, machen einen sehr widrigen Anblick — sie sehen große Bergmassen ähnlicher als Häusern.« (Moritz: Popularphilosophie, Reisen, ästhetische Theorie. Herausgegeben von Heide Hollmer und Albert Meier. Frankfurt a. M. 1997, S. 111–113)Google Scholar
  29. 92.
    K. Ph. Moritz: Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788. In Briefen von K. Ph. Moritz. 3 Teile. Berlin 1792–93, S. 180/181.Google Scholar
  30. 93.
    In der »Kinderlogik« heißt es: »Darin besteht eigentlich das Wesen des Schönen, daß etwas aus der Masse der übrigen Dinge herausgehoben, gleichsam um sein selbst willen, mit Fleiß und Sorgfalt bearbeitet, Bildung und Form erhält. Daher liebt der Mensch auch bei dem Schönen die Einfassung so sehr, wodurch er es gleichsam von den übrigen Dingen, unter denen es sich sonst verlieren könnte, absondert, um den eignen innern Wert desselben zu bemerken.« (K. Ph. Moritz: Popularphilosophie, Reisen, ästhetische Theorie. Herausgegeben von Heide Hollmer und Albert Meier. Frankfurt a. M. 1997, S. 112/113).Google Scholar
  31. 94.
    Auch Archenholtz verglich die Londoner Paulskirche mit St. Peter in Rom: »Die Paulskirche ist ein der Nation würdiges Monument, und würde, ungeachtet aller ihrer Fehler, weit mehr Bewunderung erregen, wenn sie nicht so versteckt läge, wodurch alles Große und Schöne derselben sehr verdunkelt wird. Es ist ein gemeiner Irrthum, daß sie nach dem Modell der Peterskirche in Rom gebaut ist, da sie doch mit derselben nichts als die Kuppel und die Form eines Kreuzes gemein hat. Die Façade der Paulskirche nach der Seite von Ludgatehill ist ungleich prächtiger, und thut eine größere Wirkung, als die Façade der Peterskirche; allein bey der erstern fehlt die Lage der letztern, ihr vortreflicher Platz, ihre Colonnaden mit Statuen, ihre prächtigen Springbrunnen und der Obelisk.« (Archenholtz: England und Italien. Leipzig 1787. Theil 1, S. 199 / 200).Google Scholar
  32. 95.
    Karl Philipp Moritz: Reisen eines Deutschen in England im Jahr 1782. In Briefen an den Herrn Oberkonsistorialrath Gedike. Zweite, verbesserte Auflage. Berlin 1785, S. 92.Google Scholar
  33. 96.
    Ebd., S. 93.Google Scholar
  34. 97.
  35. 98.
  36. 99.
  37. 100.
    K. Ph. Moritz: Anton Reiser. Ein psychologischer Roman. Mit Textvarianten, Erläuterungen und einem Nachwort herausgegeben von Wolfgang Martens. Stuttgart 1972, S. 414.Google Scholar
  38. 101.
    K. Ph. Moritz: Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788. In Briefen von K. Ph. Moritz. 3 Teile. Berlin 1792–93, Teil 1, S. 184/185.Google Scholar
  39. 102.
    So etwa bei Volkmann, der schrieb »daß die Griechen die ersten Regeln von dieser Kunst (lies: der Baukunst) gegeben und sie zur höchsten Vollkommenheit gebracht haben. Ihre Nachfolger haben nur in soweit, als sie den griechischen Geschmack nachgeahmt, mit Beyfall und glücklichem Erfolg gebauet. (…) In den Jahrhunderten der Unwissenheit und der Barbarey schien diese nützliche Kunst ganz verloren zu sey. Man war damals mehr beschäftigt, die herrlichen Gebäude des Alterthums zu verderben, als sie zum Muster der Nachahmung zu wählen. Die Wohnungen der Fürsten und Mächtigen waren nichts als unförmliche Klumpen von dicken Mauern mit vielen Thürmen, ohne Symmetrie, ohne Geschmack, und ohne die geringste regelmäßige Baukunst. Diese Schlösser dienten ihnen einigermaßen zur Sicherheit bey ihren verübten Gewaltsamkeiten. Die Kirchen bestanden aus langen finstern Gewölben, die ein trauriges Ansehen und nicht die geringsten Verzierungen hatten. Dieß war der alte gothische Geschmack. Von der neuen gothischen Baukunst trifft man in Italien wenig merkwürdige Gebäude an; die vornehmsten sind ein paar Kirchen in Pavia, der Dom zu Mayland, die Kirche des heiligen Petronius in Bologna und der Pallast des Doge zu Venedig. Sie sind ein Beweis, daß man zugleich feste, kühne und in einem eigensinigen Geschmack angegebene Gebäude aufführen kann, woran sich nichts besonderes findet, als die ängstliche Geduld der Künstler.« (Johann Jakob Volkmann: Historisch-Kritische Nachrichten von Italien, welche eine Beschreibung des Landes, der Sitten, Regierungsform, Handlung, des Zustandes der Wissenschaften und insonderheit der Werke der Kunst enthalten. Zweyte, viel vermehrte und durchgehends verbesserte Auflage. Leipzig 1777, S. 58)Google Scholar
  40. 103.
    Karl Philipp Moritz: Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788. In Briefen von Κ Ph. Moritz. 3 Teile. Berlin 1792–93, Teil 1, S. 196.Google Scholar
  41. 104.
    Ebd., S. 181.Google Scholar
  42. 105.
    Ebd., Teil 2, S. 141.Google Scholar
  43. 106.
    Moritz’ Schrift ist vielfach untersucht worden. Vgl. vor allem: Ruth Ghisler: »›Vorbegriffe zu einer Theorie der Ornamente‹ von Karl Philipp Moritz«. In: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1970, S. 32–58; Günter Oesterle: ›Vorbegriffe zu einer Theorie der Ornamente‹ Kontroverse Formprobleme zwischen Aufklärung, Klassizismus und Romantik am Beispiel der Arabeske. In: Herbert Beck, Peter C. Bol, Eva Mack-Gérard (Hrsg.): Ideal und Wirklichkeit der bildenden Kunst im späten 18. Jahrhundert. Berlin 1984, S. 119–139.Google Scholar
  44. 107.
    Zur Ornamentdiskussion vgl: Ulrich Schütte: Ordnung und Verzierung. Untersuchungen zur deutschsprachigen Architekturtheorie des 18. Jahrhunderts. Braunschweig / Wiesbaden 1986.Google Scholar
  45. 108.
    Francesco Milizia: Grundsätze der bürgerlichen Baukunst in drey Teilen. Aus dem Italienischen. Leipzig 1784–86.Google Scholar
  46. 111.
    Immanuel Kant: »Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen«. In: Werke in 6 Bänden. Band 1. Köln 1995, S. 193–255. Kant meint ausdrücklich, er sehe diesmal mehr durch »das Auge eines Beobachters als des Philosophen« (S. 193).Google Scholar
  47. 112.
    Ebd., 196.Google Scholar
  48. 125.
    Zum Thema Goethe und Palladio: Herbert von Einem: Beiträge zu Goethes Kunstauffassung. Hamburg 1956, S. 179 ff; Harald Keller: Goethe, Palladio und England. München 1971; Günther Martin: »GoetheGoogle Scholar
  49. 126.
    J.W. Goethe: Auszüge aus einem Reise-Journal. Zur Theorie der bildenden Künste. Baukunst. Material der bildenden Kunst. (FA 18, S. 202–206); Baukunst. 1795 (FA 18, S. 367–374.)Google Scholar
  50. 149.
    Johann Jakob Volkmann, dessen Historisch-kritische Nachrichten Heinse, Moritz und Goethe im Gepäck hatten, hatte ein Minimalprogramm der Vorbereitung entworfen, damit der Reisende beim Betrachten der Bauwerke seine Kenntnisse vermehren könne. »Ein Reisender wird wenig Vergnügen bey dem bloße Anschauen schöner Gebäude empfinden; es wird ihm an Einsicht fehlen, sie zu untersuchen und zu beurtheilen; er wird seine Kenntnisse nicht vermehren können, wenn er sie bloß besieht, ohne vorher einige Begriffe von der Baukunst zu haben. Er sollte sich zu dem Ende wenigstens den Unterschied der Säulenordnungen bekannt machen; wissen, nach welchen Regeln sie über einander gesetzt werden, in was für einem Geschmack und ohngefähr in welchem Zeitalter ein Gebäude aufgeführt ist«. (J.J. Volkmann: Historisch-kritische Nachrichten von Italien, welche eine Beschreibung dieses Landes, der Sitten, Regierungsform, Handlung und insonderheit der Werke der Kunst enthalten. Zweyte, viel vermehrte und durchgehende verbesserte Auflage. Leipzig 1777, S. 65)Google Scholar
  51. 158.
    Johann Wolfgang Goethe: Italienische Reise. Teil 2. Herausgegeben von Christoph Michel und Hans-Georg Drewitz. Frankfurt a. M. 1993, S. 978.Google Scholar
  52. 159.

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