Advertisement

19. Juli 1855 – 5. Februar 1860

  • Eckart Kleßmann

Zusammenfassung

Seit elf Monaten unausgesetzter Arbeit sind es die ersten Tage der Ruhe, welche wir hier im Hause meines Onkels genießen, und die beginnende Erholung soll zunächst darin bestehen, dass ich mich Ihnen, mein gnädiger Herr! in das Gedächtnis rufe und Sie frage, wie es Ihnen geht! Sie waren leidend, Sie muss-ten diktieren, als wir zuletzt Nachricht von Ihnen erhielten, und Sie haben, wie wir durch die Zeitungen erfuhren, eine böse Zeit voll Leid und Schmerz durchlebt. Wie aber befinden Sie sich jetzt? Hat Ihre Gesundheit sich hergestellt? Fühlen Sie sich wieder jung und frisch und kräftig, wie Ihr hoher Beruf es fordert? Werden Sie den Sommer nicht nutzen, sich zu stärken? — Ich habe so oft in den Zeitungen die Berichte aus Weimar gelesen, und darin nach irgendeiner ausführlichen Kunde über Sie und Ihr Befinden, über »Großherzogliche Reisepläne« usw. gesucht, indes es war vergebens, ich habe nichts gefunden, und Sie müssen schon die Gnade haben, mir selbst Nachricht von sich zu geben, wenn Sie den Anteil befriedigen wollen, den Sie mir so freundlich an Ihrem Ergehen zu nehmen gestatteten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notizen

  1. 26.
    Ludmilla Assing, Sophie Laroche, die Freundin Wielands (1859).Google Scholar
  2. 31.
    Adolf Stahr, Herbstmonate in Oberitalien, Oldenburg 1859.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2000

Authors and Affiliations

  • Eckart Kleßmann

There are no affiliations available

Personalised recommendations