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Literarisches Leben am Rhein Quellen zur literarischen Infrastruktur 1830–1945. Ein Forschungsbericht

  • Enno Stahl
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Zusammenfassung

Das Rheinische Literaturarchiv des Heinrich-Heine-Instituts beschäftigt sich seit seiner Gründung intensiv damit, die Geschichte des literarischen Lebens im Rheinland zu dokumentieren. Ein wichtiger Schritt war dabei die Erarbeitung des Internet-Portals »Literarische Nachlässe in rheinischen Archiven«1, das eine große Zahl von Autorennachlässen für eine breitere Öffentlichkeit zusammenfasste.2 Im Zuge dieser Recherchen stellte sich heraus, dass außer Personennachlässen auch andere Überlieferungsformen in Archiven existieren, die für Rekonstruktion und Beschreibung der regionalen Literaturgeschichte von erheblicher Bedeutung sind, nämlich Sammlungsbestände von Buchhandlungen, Bibliotheken oder Verlagen, aber auch literarischen Vereinen und Lesegesellschaften, die sich im Zuge des großen Booms an Vereinsgründungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in vielen rheinischen Städten herausbildeten.

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Anmerkungen

  1. 2.
    Inzwischen auch als Buch erschienen: Enno Stahl (Bearb.): Literarische Nachlässe in rheinischen Archiven. Düsseldorf 2006 (Veröffentlichungen des Heinrich-Heine-Instituts »Aus dem Rheinischen Literaturarchiv«).Google Scholar
  2. 3.
    Vgl. Dietrich Strothmann: Nationalsozialistische Literaturpolitik. Ein Beitrag zur Publizistik im Dritten Reich. 4. Aufl., Bonn 1985 (Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft, Bd. XIII) undGoogle Scholar
  3. Jan-Pieter Barbian: Literaturpolitik im »Dritten Reich«. Institutionen, Kompetenzen, Betätigungsfelder. Erw. Taschenbuchaufl. München 1995.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2009

Authors and Affiliations

  • Enno Stahl
    • 1
  1. 1.NeussDeutschland

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