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Josef Svatopluk Machar und sein Gedicht »H. Heine«

  • Christian Liedtke
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Zusammenfassung

Der Lyriker und Essayist Josef Svatopluk Machar (1864–1942) war einer der führenden Vertreter der tschechischen Modernisten. Er stammte aus KolÍn und lebte insgesamt rund dreißig Jahre lang in Wien, wo er als Bankbeamter tätig war und für verschiedene Journale schrieb, insbesondere für die von seinem Freund Hermann Bahr gegründete Wochenschrift »Die Zeit«. Machar war ein Weggefährte des Gründers und ersten Staatspräsidenten der Tschechoslowakei, Tomáš Garrigue Masaryk, und gehörte dessen Realistischer Partei an. Nach seiner Ernennung zum Präsidenten (1918) berief Masaryk ihn zum Generalinspekteur der tschechoslowakischen Armee, woraufhin Machar nach Prag zurückkehrte. Bis 1924 übte er dieses Amt aus, dann kam es nach starken Meinungsverschiedenheiten zum Bruch zwischen ihm und Masaryk.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Hans Heinz Hahnl: Zielscheibe Zeitgenosse. Karl Kraus und Hermann Bahr. — In: Neue Zürcher Zeitung, 3./4. August 1985, Nr. 177, S. 48.Google Scholar
  2. Zu Kraus’ Heine-Bild und der Heine-Rezeption unter seinen Wiener Zeitgenossen vgl. ausführlich Dietmar Goltschnigg: Die Fackel ins wunde Herz. Kraus über Heine. Eine »Erledigung«? Texte, Analysen, Kommentar. Wien 2000.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2009

Authors and Affiliations

  • Christian Liedtke
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

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