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Der Begriff des Sozialen im Werk von Marx und Weber

  • Martin Albrow
Part of the Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung book series (BEISOFO)

Zusammenfassung

Ich möchte ein sehr begrenztes Thema behandeln, und dies in einer recht konventionellen Art und Weise. Dabei möchte ich versuchen zu zeigen, daß die dramatischen Gegensätze und Konflikte, für die normalerweise die Namen Marx und Weber stehen, übertrieben sind. Wir kennen sie alle: Marx, geschult an Hegel, dem französischen Sozialismus und der angelsächsischen politischen Ökonomie, Materialist und revolutionärer Sozialist; Weber dagegen, beeinflußt von Kant, dem Protestantismus und dem ökonomischen Liberalismus, Verteidiger des bürgerlichen Nationalstaats. Weil Marx als der geistige Mentor eines Drittels der Welt gilt, liegt es nahe, Weber eine ähnliche Rolle für einen anderen Teil der Menschheit zuzuschreiben. Ich möchte in dieser Kontroverse nicht Partei ergreifen. Ich bin weder Marxist noch Weberianer, und außerdem könnte man darauf verweisen, daß genauso wie Marx kein Marxist sein wollte, auch Weber keine besondere Vorliebe für entsprechende Etikettierungen besaß.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1987

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  • Martin Albrow

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