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Ausgewählte Aspekte der Ausbildung von Unterstufenlehrern in der DDR

  • Wolfgang Ortlepp
Chapter
Part of the Studien zur Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung book series (SZEUB, volume 2)

Zusammenfassung

Anliegen dieses Beitrages ist es, erste Ergebnisse von Untersuchungen zur Ausbildung von Unterstufenlehrern in der DDR vorzustellen. Dabei erscheint es wichtig darauf zu verweisen, daß dieser durchaus komplexe Gegenstand selbstverständlich unter einer Vielzahl von Einzelfragen betrachtet werden kann, deren Zusammenwirken erst ein relativ vollständiges Bild des gesamten Gegenstandes ermöglicht. In Umkehrung dieser Aussage ist es demzufolge nur schlüssig, wenn die Eingeschränktheit von verallgemeinerbaren Schlußfolgerungen oder gar endgültigen Aussagen bei der Diskussion von Einzelaspekten betont wird. Dessen ungeachtet erlauben aber solche punktuellen Betrachtungen Einblicke in das Ganze und sie sind ggf. im Sinne des methodischen Mittels der Beispielauswahl hilfreich beim Gewinnen von Erkenntnissen und beim Begreifen und Erarbeiten komplexer Zusammenhänge. Diese Herangehensweise ist angesichts der Fülle der vor uns und hinter uns liegenden gesellschaftlichen Erscheinungsformen, wie z. B. der Lehrerausbildung, um so bedeutsamer, weil damit über die Annäherung an Vergangenes Voraussetzungen entstehen, Gegenwärtiges bzw. Zukünftiges in den Kontext der Diskussion zum ausgewählten Gegenstand einzubinden.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Die genaue Struktur dieser Einrichtungen wird im 2. Abschnitt näher dargestellt.Google Scholar
  2. 2.
    Monumenta Paedagogica. Dokumente zur Geschichte des Schulwesens in der Deutschen Demokratischen Republik. Teil 1. 1945–1955. Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin 1970, S. 179f.Google Scholar
  3. 3.
    Monumenta Paedagogica. Dokumente zur Geschichte des Schulwesens in der Deutschen Demokratischen Republik. Teil 1. 1945–1955. Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin 1970Ebenda. S. 182.Google Scholar
  4. 4.
    Monumenta Paedagogica. Dokumente zur Geschichte des Schulwesens in der Deutschen Demokratischen Republik. Teil 1. 1945–1955. Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin 1970Ebenda, S. 194.Google Scholar
  5. 5.
    Ebenda.Monumenta Paedagogica. Dokumente zur Geschichte des Schulwesens in der Deutschen Demokratischen Republik. Teil 1. 1945–1955. Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin 1970, S. 194.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. ebenda, Monumenta Paedagogica. Dokumente zur Geschichte des Schulwesens in der Deutschen Demokratischen Republik. Teil 1. 1945–1955. Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin 1970Ebenda, S. 194.Google Scholar
  7. 7.
    40 Jahre Lehrerbildung in Staßfurt. Zur Geschichte des IfL »A. S. Makarenko« in Staßfurt. Festschrift, o. J., S. 5.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. hierzu ebenda, S. 5ff.Google Scholar
  9. 9.
    Ebenda, S. 8.Google Scholar
  10. 10.
    Monumenta Paedagogica. A.a.O., S. 450ff.Google Scholar
  11. 11.
    Als Unterstufe wurden im DDR-Schulsystem die Klassen 1 bis 3 bezeichnet.Google Scholar
  12. 12.
  13. 13.
    Vgl. hierzu auch: Grericke, H.O./Tullner, M. in: Wieviel Pluralismus braucht der Mensch? Eine Hochschule sucht ihre Identität, hrsg. von Winfried Marotzki. Weinheim, Deutscher Studien Verlag, 1993, S. 27ff.Google Scholar
  14. 14.
    Obgleich die Geschichte der Institute für Lehrerbildung in vielen Fällen sowohl mit der Ausbildung von Horterziehern als auch mit der Ausbildung von Pionierleitern für die unteren Klassen verbunden ist, sollen in diesem Beitrag entsprechend der eingangs betonten Eingegrenztheit des gegenwärtigen Arbeitsstandes diese beiden »Kopplungsqualifikationen« zur hauptsächlich erworbenen Lehrbefahigung für die Unterstufenfächer ausgeklammert werden. Einer komplexeren Darstellung muß diese differenzierte Betrachtung vorbehalten bleiben.Google Scholar
  15. 15.
    40 Jahre Lehrerbildung in Staßfurt. A. a. O., S. 13 f.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Gesetz über das einheitliche sozialistischen Bildungssystem. Vom 25. 2. 1965. In: Dokumenta Paedagogica, a.a.O., Band VII/2, Teil 2, 1956–1968, 2. Halbband, S. 569ff.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. hierzu. Monumenta Paedagogica, a.a.O. Band VII/2, Dokumente zur Geschichte des Schulwesens der Deutschen Demokratischen Republik, Teil 2, 1956–1967/68, 2. Halbband, S.559ff.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. hierzu: Die Lehrerbildung in der DDR. Eine Sammlung wichtiger Dokumente und gesetzlicher Bestimmungen fur die Ausbildung der Lehrer, Erzieher und Kindergärtner. Volk und Wissen Volkseigener Verlag 1983, S. 29ff.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. hierzu ebenda, S. 39ff.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Dokumenta Paedagogica, a.a.O., Band VII/2, S. 599ff.Google Scholar
  21. 21.
    Ebenda, a.a.O., S. 564.Google Scholar
  22. 22.
    Ebenda, a.a.O.Google Scholar
  23. 23.
    In einigen wenigen Fällen wurden am IfL Staßfurt auch Abiturientinnen immatrikuliert. Die Zahl betrug pro Jahrgang durchschnittlich max 3–4 Studentinnen. Bei diesen Personen handelte es sich zumeist um ehemalige Bewerberinnen für ein Diplomstudium, die aber aus verschiedenen Gründen keinen Studienplatz erhalten hatten. Der Regelfall waren diese Immatrikulationen nicht.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. hierzu u.a.: System und Lehre der Pädagogik. In: Beiträge zur Allgemeinen Pädagogik. Hrsg. Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR, Institut für Theorie und Geschichte der Pädagogik. Berlin 1989 und Flach, H./Preuß, R.: Zur Weiterentwicklung der Pädagogikausbildung — Positionen, Ergebnisse, Tendenzen. In: Materialien zur Lehrerbildung. Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR, Institut für Theorie und Geschichte der Pädagogik, Berlin 1990.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1994

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Ortlepp

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