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Orientierung

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Part of the DUV: Wirtschaftswissenschaft book series (DUVWW)

Zusammenfassung

Interaktionen zwischen institutionellen ökonomischen Akteuren mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, können als interkulturelie Geschäftsbeziehungen bezeichnet werden. Mit Blick auf den in der Organisationslehre etablierten Begriff der Unternehmenskultur sind Geschäftsbeziehungen im Prinzip stets interkulturell, weil Unternehmen ihre spezifischen Kulturen in die Begegnung einbringen. Somit prägt das Ausmaß kultureller Unterschiede das Erleben und Handeln an den kulturellen Schnittstellen. Eine besonders deutliche interkulturelle Situation sind geschäftliche Kontakte über Ländergrenzen hinweg, die in den meisten Branchen existieren und vielfältigen Zwecken dienen. Kein Anbieter von Investitionsgütern, Konsumgütern oder Dienstleistungen kann heute aus Wettbewerbsgründen auf internationale Aktivitäten verzichten:1 Die Suche nach Vertriebspartnern oder Lieferanten im Ausland, die kostengünstige Produktion in Niedriglohnländern oder die Vereinbarung von internationalen Forschungs- und Entwicklungskooperationen sind Beispiele dafür,2 daß interkulturelle Geschäftskontakte einen Teil der unternehmerischen Realität darstellen.3

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Literatur

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    Diese Kritik findet Parallelen in der Diskussion über das “wahre” Wesen der interkulturellen Kommunikation. Bei Casmir und Asuncion-Lande (1989), S. 289, heißt es dazu ganz richtig: “What is not intercultural communication is any attempt to enable representatives of one culture to learn, understand, and adopt the patterns of the [other] culture. If a human being is trained to be integrated into a different culture, it requires joining one and leaving the other. Under those circumstances, one can speak of cultural integration, not of intercultural communication.”Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  1. 1.Oldenburg (Oldb.)Deutschland

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