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„... das extremste Phänomen der Armut“. Von der Armut, ohne Wohnung zu leben

  • Wolfgang Ludwig-Mayerhofer
  • Marion Müller
  • Larissa v. Paulgerg-Muschiol
Part of the Reihe „Sozialstrukturanalyse“ book series (SSA, volume 15)

Zusammenfassung

Ohne Wohnung auf der Straße zu leben, allenfalls nachts einen Schlafplatz in einer Notunterkunft zu haben — das ist für die Maßstäbe moderner westlicher Gesellschaften die schlimmste Form der Armut. So urteilte schon Georg Simmel, von dem das Titelzitat stammt, über den „Mangel des Obdachs“ (Simmel 1992 [1908]: 553). Die Personengruppe, von der der vorliegende Beitrag handelt, wird heute freilich zumindest in der engeren Fachdiskussion des Systems der sozialen Hilfen (für Außenstehende etwas mißverständlich) als „Wohnungslose“ bezeichnet. Gemeint sind in der Tat Personen ohne Wohnung — aber das ist noch ungenau, weil viele Menschen, die keine eigene Wohnung haben, zumindest kurz- und mittelfristig in kommunalen Notunterkünften, Sozialwohnungen und dergleichen untergebracht werden. Die Menschen, um die es hier geht, sind noch schlimmer dran: Sie leben jedenfalls zeitweise, zumindest tagsüber, im Wortsinn auf der Straße, und auch nachts schlafen sie nicht immer mit einem Dach über dem Kopf.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2001

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Ludwig-Mayerhofer
  • Marion Müller
  • Larissa v. Paulgerg-Muschiol

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