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Einleitung

  • Birgit Schildt
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Zusammenfassung

Die betriebswirtschaftliche Theorie befaßt sich seit Beginn dieses Jahrhunderts intensiv mit Problemen der Standortoptimierung.1 Die betriebliche Standortplanung gehört zu den klassischen Anwendungsgebieten quantitativer Methoden bei der Entscheidungsunterstützung. Die große Bedeutung, die der quantitativen Standortplanung sowohl in der wissenschaftlichen Diskussion als auch für die Bewältigung praktischer Probleme der Standortwahl zukommt, wird in der Vielzahl und Vielfalt der Publikationen zu diesem Bereich deutlich.2

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Literatur

  1. 1.
    Die ersten Arbeiten zur Entwicklung normativer Ansätze der Standortplanung gehen auf Launhardt (1882) und Weber (1909) zumck.Google Scholar
  2. 2.
    Eine Vielzahl entsprechender Problemformulierungen zur Standortplanung und mögliche Lösungsansätze sind beispielsweise in Osleeb und Ratick (1986), Ghosh und Rushton (1987), Love et al. (1988), Louveaux et al. (1989), Domschke und Drexl (1990), Mirchandani und Francis (1990) sowie in Francis et al. (1992) dargestellt. Vgl. dazu auch den Übersichtsartikel von Brandeau und Chiu (1989) und die Bibliographien von Domschke und Drexl (1985) sowie Wong (1985).Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Tempelmeier ( 1980a, S. 1).Google Scholar
  4. 4.
    Zu weiteren Nachteilen schreibt Seicht ( 1990, S. 346f.): ‘Die Nachteile steigender Größe liegen im Sinken der Elastizität und im Steigen der Kosten des dispositiven Faktors ( Zunahme der Bürokratie, Abnahme von Motivation und Verantwortung)“.Google Scholar
  5. 6.
    For many executives the choice of where to place their company’s next increment of capacity is a step into the unknown. Indeed, for all but the largest corporations the location decision is an infrequent occurrence, perhaps a once-in-a-career experience for the managers involved. It is no wonder, then, that location decisions are approached with as much trepidation as they are.“ Zitiert aus Schmenner (1982).Google Scholar
  6. 7.
    Zu diesen Hilfsmitteln der strategischen Planung vgl Lüder und Köpper ( 1983, S. 122), Copacino und Rosenfield (1987a, S. 88), Blohm und Lüder (1991), Kotler und Beimel (1992) sowie Lüder (1990).Google Scholar
  7. 8.
    Rieper ( 1992, S. 18) bezeichnet diese Vorgehensweisen als qualitativ - intuitive Entscheidungsprozesse.Google Scholar
  8. 10.
    Zur Beurteilung von Standorten in Bezug auf ausgewählte Standortfaktoren und zur Ableitung von Standort-Bewertungskriterien auf Basis empirischer Untersuchungen vgl. Schmenner (1982), Brede (1971), Kaiser (1979) oder Artilcis (1991). Fallbeispiele finden sich in Alewell (1980).Google Scholar
  9. 11.
    Fortschritte in der Computertechnologie und methodische Bereicherungen (Verfeinerung der Prognosen zusammen mit der Entwicklung neuer Verfahren) führen zu einer zunehmenden Akzeptanz von quantitativen Ansätzen und Vorgehensweisen als ein wertvolles Hilfsmittel der strategischen Untemehmensplanung; vgl. Schober (1990) und Waller (1987).Google Scholar
  10. 12.
    Einen Überblick über kommerzielle Logistik- Software findet man in Herwig (1992a und 1992b).Google Scholar
  11. 13.
    Lüder (1982) schreibt dazu: “Es mangelt deshalb auch an empirisch-deskriptiven Aussagen über Standortstrukturen, Standortstrategien und die Praxis der strategischen Standortplanung ebenso wie an normativen Aussagen zur Gestaltung der strategischen Standortplanung.” Diese Aussage läßt sich auch heute noch, gut ein Jahrzehnt später, aufrechterhalten.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Birgit Schildt

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